Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin hat sich im vergangenen April von seinem Cheftrainer Steffen Baumgart getrennt. Nachdem nun einige Monate vergangen sind, wurde das Arbeitsverhältnis aufgelöst.
Steffen Baumgart ist nicht mehr an den 1. FC Union Berlin gebunden, berichtet "Sport Bild". Demnach wurde sein eigentlich noch bis Sommer 2027 gültiger Vertrag bei den Eisernen in der vergangenen Woche in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.
Bedeutet: Nachdem der 54-Jährige beim Hauptstadtklub nun nicht mehr auf der Gehaltsliste steht, wäre er theoretisch wieder verfügbar für neue Aufgaben in der Bundesliga oder anderswo.
Allerdings strebt der gebürtige Rostocker aktuell überhaupt nicht nach einem schnellen Comeback im Fußballgeschäft.
Kein schnelles Baumgart-Comeback in der Bundesliga
"Ich habe bis zu meinem Aus bei Union zehn Jahre am Stück als Trainer gearbeitet", so Baumgart gegenüber dem Fachblatt: "Derzeit nutze ich die Zeit, um mich mit anderen Themen zu beschäftigen, die in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen sind, um auch meinen Akku wieder aufzuladen. Dazu zählt unter anderem die Reiserei."
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Gemeinsam mit seiner Frau ist er nach Südafrika aufgebrochen, im Oktober steht eine Schiffsreise über die Ostsee an. Wann er als Trainer zurück an die Seitenlinie kehrt, sei derzeit offen.
Baumgart hatte im Januar 2025 den Posten von Bo Svensson beim 1. FC Union Berlin übernommen. Nach Platz 13 in der Saison 2024/25 wurde er nach dem 29. Spieltag der Saison 2025/26 von seinen Aufgaben entbunden. Damals rangierten die Köpenicker auf dem elften Tabellenplatz. Im Saisonendspurt übernahm Marie-Luise Eta, die das Team auf Rang elf halten konnte.
Unter dem im Sommer verpflichteten Mauro Lustrinelli befindet sich Union nach vier Spieltagen derzeit auf dem vorletzten Platz.
Noch gelang den Berlinern kein Sieg, am vergangenen Spieltag setzte es eine 0:7-Pleite gegen Meister FC Bayern.



























