Trotz des überraschend starken Saisonstarts muss Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz offenbar noch längere Zeit um seine Zukunft bei Werder Bremen zittern.
Laut "Bild" wird die Entscheidung, ob es an der Weser mit dem 45 Jahre alten Ex-Profi weitergeht, erst im kommenden Jahr fallen - also nicht lange, bevor der Vertrag von Fritz bei den Grün-Weißen ausläuft.
Der Aufsichtsrat, der den Daumen heben oder senken muss, habe zwar großes Vertrauen in den Nachfolger von Manager-Dauerbrenner Frank Baumann, heißt es. Leichtfertig und vorschnell will man am Osterdeich aber nicht die Entscheidung über Fritz treffen.
Es heißtm weiter, der Werder-Aufsichtsrat habe sich auf bestimmte Kriterien geeinigt, nach denen die Arbeit des früheren Bremer Kapitäns beurteilt werden soll. Dazu zählen demnach Aspekte wie die Wahl des Trainers, die Entwicklung des Kaderwerts oder der Erfolg der Transferpolitik.
Werders Bosse wollen offenbar auch in ihre Entscheidungsfindung mit einbeziehen, wie es bei anderen Klubs auf diesen Themengebieten läuft.
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Die jüngsten Ergebnisse sprechen für Fritz. Nach der 1:4-Klatsche beim SC Freiburg zum Bundesligastart folgten drei Partien ohne Niederlage, gegen RB Leipzig (3:1), den 1. FC Köln (1:1) sowie den FC Augsburg (3:2).
Werder Bremen: Niclas Füllkrug hält Fritz-Plädoyer
Ein Plädoyer für Fritz, der von vielen Werder-Fans kritisch gesehen wird, hielt unlängst Rückkehrer Niclas Füllkrug.
"Clemens lebt und liebt Werder, er tut alles für den Verein", sagte er gegenüber "Sport Bild". "Er hat einen sehr schwierigen Job aufgrund der Voraussetzungen zu bewältigen. Er kann nicht hier und da die Spieler verpflichten, die er und sein Team gescoutet haben, weil die Konkurrenz über ganz andere wirtschaftliche Mittel verfügt."
Ihn habe die Kritik an Fritz, "auch ein wenig getroffen", bekannte Füllkrug, "weil es nicht zu Werder Bremen passt. Der Verein steht für Integration, Zusammenhalt. Und dass dann jemand, der für den Klub als Fußballer sowie Manager so viel geleistet hat und Ehrenspielführer ist, auf die Mütze bekommt, ist unfair. Es geht immer noch um Anstand, Dankbarkeit und Respekt."




























