Von 2004 bis 2006 war Jürgen Klinsmann Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. In dieser Zeit führte er die DFB-Auswahl beim Confed-Cup 2005 und der Heim-Weltmeisterschaft 2006 jeweils auf Rang drei. Erfolge, von denen die deutsche Auswahl zuletzt meilenweit entfernt war. Das soll sich unter Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp nun ändern. Klinsmann hat nun auf die ersten Entscheidungen seines Nachfolgers reagiert.
Die erste Nominierung eines DFB-Kaders von Jürgen Klopp fiel am vergangenen Donnerstag (17. September) mindestens so spektakulär aus, wie man es vom charismatischen Erfolgscoach erwarten konnte.
Klopp berief für den anstehenden Nations-League-Viererpack gleich 44 Spieler, darunter 16 Akteure, die noch kein A-Länderspiel verbuchen konnten – und einige faustdicke Überraschungen.
"Es ist auf jeden Fall mal was Neues und bringt viel frischen Wind in das Nationalmannschaftsumfeld. Es ist mutig und belebt die ganze Blickweise auf das DFB-Team. Seit 2018 haben wir leider alle Welt- und Europameisterschaften vergeigt, da muss man einfach die Dinge neu und mit Risiko angehen, auch wenn es gleich gegen unseren Erzrivalen Holland geht", ordnete Klinsmann Klopps spektakuläre Entscheidung im Gespräch mit "transfermark.de" ein.
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Flut an DFB-Neulingen reizt Klinsmann
Gerade die vielen Neulinge findet Klinsmann, ebenfalls ein Freund von tiefgreifenden Veränderungen, spannend: "Da bin ich wie viele Fans genauso gespannt, wie sie sich im Nationaltrikot präsentieren. Ich wünsche allen von Herzen, dass sie ihr erstes Länderspiel für Deutschland bekommen, weil es ein unvergesslicher Moment für jeden Spieler ist, zum ersten Mal für sein Land spielen zu dürfen", ordnet der Ex-Stürmer ein, der während seiner 107 Länderspiele (47 Tore) unter anderem die WM 1990 und die EM 1996 gewinnen konnte.
Klopp hat seine Mega-Auswahl direkt in zwei Kader aufgeteilt. Kader eins wird die Partien gegen die Niederlande (24. September) und Griechenland (27. September) bestreiten, Kader zwei gegen Serbien (1. Oktober) und erneut Griechenland (4. Oktober) antreten.












