Dass er Anfang 2024 vom FC Granada zum FC Bayern gewechselt ist, dürfte Bryan Zaragoza in der Nachbetrachtung wohl sehr deutlich als Karriereschritt einordnen, den er nicht wiederholen würde. In München kam der Spanier von Beginn an kaum zu Zug, es folgten Leihen zu CA Osasuna, Celta Vigo, der AS Rom und seit Sommer 2026 zu Espanyol Barcelona. Bei letzterem Deal soll auch eine Kaufoption vereinbart worden sein, die unter gewissen Umständen zur Kaufpflicht wird. Nun kamen die Bedingungen ans Licht, unter denen ein Abschied aus München beschlossene Sache werden würde.
Voraussetzung dafür, dass Espanyol den vom FC Bayern geliehenen Bryan Zaragoza fest verpflichten muss, ist allen voran der Ligaverbleib des Klubs. Die Chancen darauf, das zeichnet sich ab, stehen zumindest nicht schlecht. Eine andere Bedingung ist hingegen nur auf den ersten Blick leicht zu erreichen.
Laut "Mundo Deportivo" ist neben einem Ligaverbleib Espanyols auch die Teilnahme von Zaragoza an mindestens 20 LaLiga-Spielen in einem Umfang von mindestens 45 Minuten Voraussetzung für einen fixen Deal. Sollte beides zutreffen, würde Zaragoza einen Vertrag bis Ende Juni 2032 erhalten. Im Gegenzug würden acht Millionen Euro erhalten.
Nach sechs Spieltagen der Primera División kommt Zaragoza gerade mal knapp auf einen Einsatz über 45 Minuten.
So blickt Zaragoza auf seine Zeit beim FC Bayern
Allerdings setzte den 25-Jährigen im August auch noch eine hartnäckige Entzündung im Knie außer Gefecht, noch ist der dreimalige spanische Fußball-Nationalspieler ein gutes Stück von seinem körperlichen Optimalzustand entfernt. Nach der anstehenden Länderspielpause dürfte das schon anders aussehen.
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Eine weitere Verletzung oder schwache Auftritte könnten allerdings schnell dazu führen, dass Zaragoza kaum über die Rolle des Jokers hinauskommt und die Voraussetzungen für einen festen Wechsel nicht erfüllt.
In diesem Fall würde wohl die erneute Rückkehr nach München anstehen, wo sein Vertrag erst 2029 endet.
Dass Zaragoza dies anstrebt, dürfte sehr unwahrscheinlich sein. "Und am Ende ... besser, ich schweige dazu", kommentierte er Anfang September vielsagend seine Zeit an der Säbener Straße.
























