Nach 20 Jahren als Geschäftsführer bei Borussia Dortmund wechselte Hans-Joachim Watzke 2025 trotz vieler Nebengeräuschen ins Präsidentenamt des e.V. Noch am Wahltag dachte der langjährige BVB-Boss nach eigener Aussage über einen Rücktritt nach.
"Eigentlich tobte alles in mir zu sagen: 'Macht doch euren Scheiß allein!' Aber so bin ich nicht erzogen. Ich hatte Verantwortungsbewusstsein genug, weil ich wusste, dass dieser Klub darauf gar nicht vorbereitet gewesen wäre", schilderte Watzke in der "Sky"-Sendung "Meine Geschichte" mit Blick auf den heftigen Gegenwind für seine Präsidentschaftskandidatur aus den eigenen Reihen.
"So wie es dann gelaufen ist, dass die eine oder andere Intrige auch gegen mich gelaufen ist, war es ein schweres Jahr für mich, also das schwerste von den 20 Jahren", gab Watzke zu.
Weil "bestimmte Leute einfach verhindern wollten, dass ich Präsident wurde, wurden auf einmal Zerrbilder von mir gezeigt", klagte der 67-Jährige. "Und dass das beim BVB passiert, nach 20 Jahren, das hat mich schon betroffen gemacht. Deshalb war das schon hart. Denn nach 20 Jahren habe ich gedacht, müssten die Leute schon ungefähr wissen, wofür ich stehe."
Watzke räumte ein, er sei im Umgang "sicherlich nicht einfach", betonte aber, er sei "nie ein Diktator" gewesen.
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Nur 59 Prozent der Stimmen erhielt der Unternehmer aus dem Sauerland letztlich bei der Mitgliederversammlung - ein eindeutiges Indiz dafür, wie umstritten seine Kandidatur innerhalb des BVB war.
"Das ist Demokratie. Ich weiß, wie so etwas zustande kommt", sagte Watzke. "Du kannst nicht sagen: Ich bin ein blühender Demokrat, aber wenn es dich dann mal erwischt, dann bist du beleidigt."
Erst auf dem Weg zum Rednerpult habe er sich final für seine Kandidatur und gegen das Aufgeben entschieden. "Der Grad der Empörung ist dann jedem Meter dem Grad der Verantwortung gewichen", sagte Watzke.






























