Der VfB Stuttgart hat einem Medienbericht zufolge eine seiner größten Nachwuchshoffnungen langfristig an sich binden können. Angreifer Enis Redzepi, der jüngst mit einem Fünferpack in der U19-Bundesliga gegen den FC Bayern für Schlagzeilen gesorgt hat, bleibt den Schwaben offenbar über 2027 hinaus erhalten.
Wie die "Stuttgarter Nachrichten" mit Verweis auf eigene Informationen am Donnerstag berichten, ist dem VfB Stuttgart ein echter Vertragscoup geglückt. Dem Bericht der vereinsnahen Lokalzeitung zufolge unterschrieb Sturm-Juwel Enis Redzepi ein neues Arbeitspapier im Ländle. Der Youngster, der bis dato nur bis 2027 an die Schwaben gebunden war, unterschrieb bis 2029.
Darüber hinaus soll in dem neuen Kontrakt des 18-Jährigen eine Klausel verankert sein, die dafür sorgt, dass sich der Vertrag automatisch bis 2030 verlängert, wenn der Teenager eine bestimmte Anzahl an Einsätzen für die Profis des Bundesligisten in einem Pflichtspiel absolviert hat. Bislang stand Redzepi noch nicht für die Mannschaft von Sebastian Hoeneß auf dem Rasen. Nur in der dritten Liga durfte er bei der U23 bislang Profi-Luft schnuppern.
VfB Stuttgart: Sturm-Juwel schoss den FC Bayern im Alleingang ab
Setzt der albanische U19-Nationalspieler seine Entwicklung fort, dürfte das aber nicht mehr lange dauern. Beim 6:1-Sieg der Stuttgarter A-Junioren in der U19-Bundesliga gegen den FC Bayern vor knapp drei Wochen sorgte der Angreifer mit einem Fünferpack für mächtig Furore, schoss die Jugendmannschaft des deutschen Fußball-Rekordmeisters beinahe im Alleingang ab.
Auch in der Youth League begeisterte Redzepi bereits. Beim 5:0-Schützenfest gegen Viking FK am Mittwochvormittag traf der Offensivmann dreifach. "Ich wusste genau, was ich machen werde, daher war ich völlig entspannt", gab der Shootingstar nach dem Spiel zu Protokoll, dem er mit zwei verwandelten Elfmetern und einem weiteren Treffer aus dem Spiel heraus seinen Stempel aufdrückte.
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Der Stuttgarter NLZ-Chef Stephan Hildebrandt beschrieb den Youngster zuletzt im Gespräch mit der "Bild" als "echte Frohnatur", die "einen von Energie geprägten, sehr intensiven Fußball" spielt: "Enis fällt mit seiner Spielweise auf, aber nicht zum Selbstzweck – er gibt alles für sein Team. Natürlich hat Enis noch einen Weg vor sich. Er muss jetzt die Transformation zum Herrenfußball bewältigen und wird von uns dabei alle Unterstützung und Gelegenheit erhalten."

























