Rund um den Deadline Day wurde es bei Borussia Dortmund wegen des Kreuzbandrisses von Neuzugang Giannis Konstantelias hektisch. Ein geplatzter Last-Minute-Deal des BVB soll einen Klub-Boss nun seinen Job gekostet haben.
Die Rede ist von Pawel Jez, dem inzwischen ehemaligen Präsidenten des polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin. Der Verein hatte am Montag die Trennung von dem Funktionär vermeldet.
Diese sei "das Ergebnis einer Bewertung der Umsetzung der festgelegten Ziele und Vorgaben, die nicht alle im erwarteten Umfang erreicht wurden", hieß es in einem Statement.
Polnische Medien spekulieren, Jez' Rauswurf habe mit dem auf der Zielgeraden geplatzten Verkauf von Lubins Top-Talent Marcel Regula an den BVB zu tun.
Den 19-Jährigen hatte der BVB rund um den Deadline Day als Konstantelias-Ersatz weit oben auf dem Zettel. Dem Vernehmen nach saß Regula in seiner Heimat bereits auf gepackten Koffern. Sechs bis acht Millionen Euro Ablöse hätte Lubin im Falle eines Vollzugs wohl kassiert - und damit einen neuen vereinseigenen Transfer-Rekord aufgestellt.
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Letztlich kam es aber nicht zu dem aus Sicht der Polen historischen Deal. Der BVB verpflichtete lieber Ethan Nwaneri vom FC Arsenal auf Leihbasis und sagte Regula und Lubin ab - auch wenn Jez bei "Canal+" zuletzt behauptete, im Winter oder spätestens im kommenden Sommer werde der Youngster trotzdem nach Dortmund wechseln.
Regula wohl schon länger auf der BVB-Liste
Sollte der BVB, der Regula schon seit Längerem intensiv beobachten soll, in Zukunft tatsächlich einen neuen Anlauf bei ihm nehmen, wäre nun also nicht mehr Jez der Ansprechpartner auf Lubins Seite.
Regula, der an seinen Ausbildungsverein vertraglich noch bis 2028 gebunden ist, blickt trotz seines jungen Alters bereits auf 45 Partien in der Ekstraklasa zurück. Dabei gelangen ihm sieben Tore und sechs Vorlagen.
Für die polnische U21-Nationalmannschaft stand er bislang sieben Mal auf dem Feld (2 Tore, 1 Vorlage).





























