Der Formel 1 steht am kommenden Wochenende ein ganz besonderes Debüt ins Haus. Erstmals wird die Motorsport-Königsklasse auf dem neu gebauten Madring in Madrid fahren, wo ab dieser Saison der Große Preis von Spanien ausgetragen wird. Fahrer und Teamchefs freuen sich drauf, wissen aber auch: Der Kurs hat es in sich.
Große Vorfreude, aber auch eine gewisse Anspannung und Unsicherheit: So begegnet die Formel 1 ihrem Debüt auf dem Madring, auf dem am kommenden Wochenende erstmals der Große Preis von Spanien ausgetragen wird.
"Ich würde sie [die Strecke] irgendwo zwischen Jeddah und Monaco ansiedeln", deutete Aston Martins Mike Krack in Monza an, auf was sich die Formel-1-Fans freuen dürfen. Der Kurs in Madrid ist eng und verfügt kaum über Auslaufzonen. Gleichzeitig gibt es aber auch einige Highspeed-Passagen. "Die Mauern sind nah, es gibt keinen Raum für Fehler", warnte Krack.
Zahlreiche Unfälle bei der Generalprobe
Zu was diese Streckencharakteristik führen kann, haben die Testfahrten der Formel 3 vor rund zwei Wochen gezeigt. Es kam zu zahlreichen Abflügen und Roten Flaggen. Begünstigt wurden diese allerdings auch durch den Dreck, der von den umliegenden Baustellen auf die Piste geweht wurde. Diese Baustellen sind mittlerweile immerhin verschwunden. Die Betonwände sind aber weiterhin nah.
"Es wird eine schwierige Strecke werden. Wir sind sie alle im Simulator gefahren und haben den F3-Test gesehen. Die Fahrer sind alle ziemlich beeindruckt von dem Kurs. Er hat Charakter und ist nicht einfach nur ein weiterer, der neu im Kalender ist. Jetzt müssen wir schauen, ob es vielleicht zu viel ist und der FIA unser Feedback geben", meinte Carlos Sainz, für den es ein echtes Heimspiel ist. Er ist gebürtiger Madrilene und kann nun endlich direkt vor seiner Haustür fahren.
Madring ist "eine Killerstrecke"
Sainz' Teamchef James Vowles zeigte sich ebenfalls von dem beeindruckt, was er bei den Testfahrten und im Simulator gesehen hat. "Es ist ein Kurs wie kein anderer im Kalender", urteilte er.
"In der F3 haben wir 19 Rote Flaggen, drei gebrochene Chassis und sechs Aufhängungsschäden gesehen. Ja, das sind Formel-3-Fahrer, aber für die Autos ist es eine Killerstrecke und es wird sicher interessant", ist der Brite überzeugt.




