Badredine Bouanani galt in den vergangenen Tagen beim VfB Stuttgart immer wieder als Anwärter auf einen Abschied. Unter anderem soll der FC Schalke 04 angeklopft haben. Bis zur Schließung des deutschen Sommertransferfensters ging ein Deal aber nicht über die Bühne. Nun soll sich allerdings noch eine Chance bieten.
Am Donnerstagvormittag hatte "Sky Sports" berichtet, dass Badredine Bouanani vom VfB Stuttgart unmittelbar vor einer Leihe zum schottischen Topklub Rangers FC aus Glasgow steht. Zudem, so heißt es, haben die Klubs eine Kaufoption ausgehandelt. Ob Bouanani, dessen Vertrag im Ländle erst 2030 endet, überhaupt noch einmal für Stuttgart spielt, steht somit in den Sternen. Am Abend wurde der Deal dann bestätigt.
"Badredine hat in der vergangenen Saison als junger Spieler in 28 Pflichtspielen sein großes Potenzial gezeigt. Für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, regelmäßig auf hohem Niveau zum Einsatz zu kommen. Die Glasgow Rangers bieten dafür sehr gute Rahmenbedingungen. Wir wünschen Badredine eine erfolgreiche Saison in Schottland", wird Sportvorstand Fabian Wohlgemuth zitiert.
Für Bouanani legte der VfB im August 2025 noch satte 15 Millionen Euro auf den Tisch. In 28 Pflichtspielen gelangen dem Offensivspieler allerdings nur zwei Tore und zwei Assists. Mit voranschreitendem Verlauf der vergangenen Spielzeit setzte Coach Sebastian Hoeneß zudem immer seltener auf Bouanani. Über die vollen 90 Minuten wirkte der in Lille geborene Rechtsaußen sogar nur einmal mit.
Darum konnte Bouanani den VfB Stuttgart noch verlassen
Bei den Rangers wird Bouanani unter anderem auf Ryan Naderi treffen. Der 23-Jährige wechselte im Februar 2026 für rund 5,5 Millionen Euro von Hansa Rostock nach Glasgow. In bislang 18 Spielen erzielte er immerhin fünf Tore und steuerte vier Assists bei.
Dass nun Bouanani an seine Seite wechselt, war überhaupt nur möglich, da das Sommertransferfenster in Schottland erst am Donnerstag (03. September) um 18 Uhr schloss. Ersatz könnte der VfB nicht mehr verpflichten, so richtig hat man mit Bouanani aber wohl ohnehin nicht mehr geplant.
























