Am 26. August bestätigte Coach Sebastian Hoeneß, dass das Kapitänsamt beim VfB Stuttgart von Atakan Karazor auf Deniz Undav übergeht. Nun stellte der neue Spielführer klar, dass die Veränderung im Machtgefüge keineswegs keine negativen Folgen hat.
"Deniz ist ein Spieler, der sehr häufig auf dem Platz steht und als verlängerter Arm agieren kann. Über sein Standing in der Mannschaft, der Stadt und der Region braucht man nicht sprechen. Er steht für den Erfolg und den Aufschwung des VfB." Mit diesen Worten begründete Trainer Sebastian Hoeneß, warum Deniz Undav den VfB Stuttgart künftig aufs Feld führen wird.
Atakan Karazor, der das Amt zuvor seit 2024 innehatte, "war ein absolut würdiger VfB-Kapitän. Er wird immer in Erinnerung bleiben als derjenige, der den Pokal in die Luft gestreckt hat", so Hoeneß weiter. Unter Kapitän Karazor gewann der VfB Stuttgart 2025 den DFB-Pokal. Zuletzt rückte der 29-Jährige sportlich allerdings ins zweite Glied.
In der Folge wurde gemutmaßt, dass der Wechsel der Binde das Verhältnis zwischen Karazor und Undav unter Honeß' Entscheidung gelitten haben könnte. Eine Vermutung, der der deutsche Fußball-Nationalspieler nun vehement widersprach.
VfB Stuttgart hat einen "der besten deutschen Trainer"
"Ata [Karazor,Anm.d.Red.] und ich sind wie Brüder, da passiert nichts. Wir verstehen uns und sind füreinander da. Egal, ob ich mal schlecht drauf bin oder er. Ich schütze ihn, er schützt mich", stellte Undav im Gespräch mit der "Sport Bild" klar.
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Der Sportzeitung zufolge soll die Entscheidung über die Umverteilung des Spielführeramtes übrigens von Hoeneß allein bestimmt worden sein. Eine Wahl des Teams soll es nicht gegeben haben.
Hoeneß' Standing hat das aber wohl nicht geschadet. Das Verhältnis zum Trainer sei "top", so Undav. "Wir unterhalten uns viel. Ich glaube, er schätzt mich und meine Art und Weise, wie ich an den Fußball herangehe. Ich schätze ihn auch: Er ist einer der besten deutschen Trainer, fachlich und menschlich ist er einfach top."

























