Über 100 Millionen Euro investierte Borussia Dortmund in diesem Transfer-Sommer in Neuzugänge. Finanzieren kann der BVB das auch, weil offenbar noch satte Millionen-Zahlungen für Verkäufe der letzten Wochen und Jahre fließen.
Für die Top-Transfers Joey Veerman (22 Mio. Euro), Konstantinos Karetsas (30 Mio. Euro) und Giannis Konstantelias (26 Mio. Euro) flossen diesen Sommer hohe Ablösesummen. Zudem kam bereits im Mai Abwehrspieler Joane Gadou für 19,5 Millionen Euro von Red Bull Salzburg.
Dass der BVB diese Summen trotz eines vermeldeten Jahresdefizits von 21,7 Millionen Euro stemmen kann, liegt an einem branchenüblichen Kniff: Sämtliche Ablösesummen werden laut eines Berichts von "Sport Bild" per Ratenzahlung über drei bis vier Jahre abgestottert – dieses Modell gilt selbst bei der Ausstiegsklausel von Veerman.
Gleichzeitig profitiert der Klub demnach massiv von früheren Spielerverkäufen: Dem BVB stünden in den kommenden Jahren noch Transferforderungen von rund 120 Millionen Euro zu, heißt es.
BVB kassiert noch Geld für Bellingham und Co.
Geld bringen unter anderem noch die Verkäufe von Jude Bellingham (Real Madrid), Jamie Gittens (FC Chelsea), Donyell Malen (Aston Villa, heute AS Rom) sowie die erst in diesem Geschäftsjahr verbuchten Transfers von Karim Adeyemi (FC Barcelona), Cole Campbell (SV Elversberg) und Julien Duranville (Olympique Lyon).
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Ein weiterer Eckpfeiler der neuen Marschroute von BVB-Finanzboss Thomas Treß ist ein millionenschwerer Sparkurs: Die Kaderkosten wurden im Vergleich zur Vorsaison um 20 Millionen Euro gesenkt. Großverdiener wie Niklas Süle oder Julian Brandt verließen den Klub. Stattdessen setzt man auf hungrige Talente, die (noch) keine Mega-Gehälter kassieren.
Ein Sparprogramm bei den Sachkosten – etwa durch eine Photovoltaikanlage auf dem Stadiondach – bringt weitere zehn Millionen Euro ein. Hinzu kommt ein Sponsoring-Plus von fast 20 Millionen Euro.

























