Beim FC Schalke 04 wird wenige Tage vor dem Ende der Wechselfrist weiter am Kader gearbeitet. Um Gehaltskosten zu sparen, wird ein Spieler nun offenbar verliehen.
Bei Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 bahnt sich ein weiterer Abgang an. Wie die "WAZ" berichtet, wird der Revierklub seinen Angreifer Christian Gomis auf Leihbasis abgeben. Den 26-Jährigen zieht es demnach zum spanischen Zweitligisten CD Teneriffa.
Die Spanier sollen sich eine Kaufoption für Gomis gesichert haben. Ob auch eine Leihgebühr fällig wird und ob das komplette Gehalt übernommen wird, ist indes unklar.
Für Christian Gomis hatte der FC Schalke 04 vor einem Jahr immerhin anderthalb Millionen Euro gezahlt. Mit großen Erwartungen gekommen, hatte der Stürmer in Gelsenkirchen aber große Anlaufprobleme. Nur ein Tor und eine Vorlage in 19 Einsätzen waren schlichtweg viel zu wenig für eine Zukunft beim Aufsteiger. Beim ersten Pflichtspiel der Saison im DFB-Pokal (5:2 n. V. in Halle) zählte er nicht zum Kader von Cheftrainer Miron Muslic.
FC Schalke 04 muss Spieler abgeben
Bei Königsblau zählte Gomis trotz seines Vertrags bis 2029 schnell zu den Verkaufskandidaten. Die Knappen sind in diesem Sommer auf Transfererlöse angewiesen, um die Eigenkapital-Auflage zu erfüllen.
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Matthias Tillmann, Vorstandsvorsitzender beim FC Schalke 04, gab sich im Interview mit der "WAZ" zuletzt "überzeugt davon, dass wir die schwarze Null erreichen und die Eigenkapital-Auflage erfüllen werden". Die Frage sei nur, wie dieses Ziel erreicht werde: "Plan A ist es, das nötige Eigenkapital durch Transfererlöse zu erreichen. Aber wir haben auch einen Plan B, C und D."
Sollte der Aufsteiger zum Ende des laufenden Kalenderjahres rote Zahlen schreiben, droht zur Saison 2027/28 ein Abzug von drei Punkten. Zu den Abgangskandidaten zählt unter anderem auch Stürmer Moussa Sylla.
Der Revierklub hat in diesem Sommer bislang mehr Geld für Spieler ausgegeben als eingenommen. Allein Ilyes Hamache wurde bislang dauerhaft verkauft.

























