Adam Malysz sprüht nach seinem Abschied als Präsident des polnischen Skiverbands voller Tatendrang. Der viermalige Weltmeister im Skispringen kündigte jetzt "große Pläne für die Zukunft" an.
Im Sommer endete die Amtszeit von Malysz als Präsident des polnischen Skiverbands. Sein Vorgänger Apoloniusz Tajner hat den Posten wieder übernommen. Malysz gönnte sich in den letzten Wochen erst einmal eine Auszeit.
"Unmittelbar nach den Wahlen bin ich nach Kroatien gefahren. Ich war drei Wochen dort und habe mich richtig gut erholt", verriet der 48-Jährige bei "Polsat Sport".
"Nach meiner Rückkehr habe ich angefangen aufzuräumen. In den vergangenen Jahren hatte man ständig Sachen dabei. Man nahm etwas mit, ließ es liegen, nahm etwas Neues und zog weiter. Es hatte sich so viel angesammelt, dass ich zwei ganze Wochen lang ununterbrochen aufgeräumt habe. Meine Frau freut sich, denn endlich verschenke ich meine Sachen entweder oder räume sie auf", führte die Skisprung-Legende aus.
Malysz spürt Unterstützung aus dem Skispringen
Bereits Anfang August hatte Malysz ein neues Projekt angekündigt, ohne dabei ins Detail zu gehen. "Ich habe große Pläne für die Zukunft, die nach wie vor mit dem Sport zu tun haben", legte der Vierschanzentourneesieger von 2000/2001 jetzt nach.
Malysz spürt laut eigener Aussage nach wie vor große Unterstützung.
"Wenn ich mich übrigens mit den Jungs, den Skispringern oder dem Stab von [Trainer] Maciej Maciusiak treffe, spornen sie mich dazu an, mich nicht von ihnen abzukapseln, und ich hoffe, dass wir auch weiterhin so eng miteinander verbunden bleiben", erklärte die polnische Wintersport-Legende.
Malysz will künftig zudem wieder mehr an seiner eigenen Fitness arbeiten. "Bewegung wird mir sicher gut tun, denn in den letzten Jahren gab es tatsächlich wenig davon, und das bedaure ich selbst", sagte der Ex-Skispringer.
