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Nach Olympia

Biathlon-Star zieht Konsequenzen

Biathletin Anne Bünemann de Besche startete bei Olympia
Biathletin Anne Bünemann de Besche startete bei Olympia
Foto: © IMAGO/Roman Koksarov
26. August 2026, 07:18
sport.de
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Anne Bünemann de Besche hat einen besonderen Winter hinter sich. Nachdem sie sich entschieden hatte, für Dänemark anzutreten, gab die Biathletin wenig später ihr Weltcup-Debüt und erlebte kurz darauf ihre ersten Olympischen Spiele. Dort holte sie nicht nur Platz 16 im Sprint, sondern durfte bei der Abschlussfeier auch die dänische Fahne tragen. Nun hat die 26-Jährige die wilde Zeit noch einmal Revue passieren lassen.

"Der Adrenalinschub, den man an der Startlinie bei den Olympischen Spielen spürt, ist mit nichts zu vergleichen. Es war intensiv und absolut großartig, und ich habe versucht, jeden einzelnen Moment zu genießen", verriet Bünemann de Besche in einem Interview mit dem dänischen Skiverband.

Ihre schönste sportliche Erinnerung bleibt der Sprint. "Einer der unvergesslichsten Momente war die Schlussrunde. Ich begann, Zeit auf Läuferinnen gutzumachen, bei denen ich die Hoffnung, sie noch einzuholen, eigentlich schon aufgegeben hatte. Das Gefühl, einen wirklich guten Tag erwischt zu haben, und schließlich als Sechzehnte über die Ziellinie zu laufen - das ist ein Moment, den ich nie vergessen werde", betonte die Skijägerin.

Ein weiterer Höhepunkt war die Abschlussfeier, bei der Bünemann de Besche gemeinsam mit Viktor Thorup die dänische Fahne trug. "Mit dem Dannebrog einzulaufen, nach allem, was das dänische Team während der Olympischen Spiele durchlebt hatte, war eine riesige Ehre und ein ganz besonderer Abschluss der Spiele", schwärmte sie.

Biathlon-Zirkus "nicht zu verbissen sehen"

Ihre Erfahrungen in Italien hätten sie gelehrt, besser mit Druck umzugehen, erklärte Bünemann de Besche: "Die Olympischen Spiele haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, Wettkämpfe nicht zu verbissen zu sehen. Selbst wenn viel auf dem Spiel steht, darf man nicht vergessen, das Erlebnis zu genießen und Spaß zu haben."

Mit Blick auf die kommende Saison freut sich die Dänin speziell auf ihre Rückkehr in den Weltcup, wobei die Weltmeisterschaften in Otepää den Höhepunkt darstellen. "Es ist einfach großartig, gemeinsam als Team dort anzutreten", frohlockte die Biathletin.

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