Tausende Fans sicherten sich vor dem Bundesliga-Comeback des FC Schalke 04 ein Trikot ihres Lieblingsvereins. Einige erhielten ihr Jersey aber mit fehlerhafter Beflockung. Die Königsblauen und auch Ausrüster Adidas haben sich nun zu der Thematik geäußert.
Was war passiert? In den sozialen Netzwerken geteilte Fotos belegen, dass S04-Anhänger ein Trikot erhielten, auf dem der aufgedruckte Spielername und die Rückennummer nicht zusammenpassen. Zudem liegt offensichtlich häufiger das Problem vor, dass das Logo des neuen Hauptsponsors Beumer auf der Trikotbrust schief ist. Verständlicherweise regt sich einiger Unmut bei den Betroffenen.
Adidas wies gegenüber "Bild" die Schuld für die Fehler von sich. "Für die Beflockung zeichnet sich der FC Schalke 04 mit seinem Partner 11teamsports verantwortlich", teilte Unternehmenssprecher Oliver Brüggen mit.
"Jeder Fan, der bei uns im Shop oder online ein Trikot kauft, soll den Artikel selbstverständlich in der Qualität erhalten, die er von uns erwarten darf. Wenn das in einzelnen Fällen nicht so ist, verstehen wir den Ärger darüber", betonte Marc Siekmann, Direktor Kommunikation auf Schalke. "Ganz wichtig ist: Entspricht ein Trikot nicht unseren Qualitätsstandards, tauschen wir es selbstverständlich kostenfrei aus. Das gilt zum Beispiel für ein nicht korrekt platziertes Partner-Logo ebenso wie für einen Rückenflock, der von der Bestellung abweicht."
FC Schalke 04: So groß ist das Trikot-Problem wirklich
So groß, wie es derzeit scheint, ist die Problematik den Knappen zufolge aber nicht. "Nach unseren aktuellen Informationen betrifft die fehlerhafte Platzierung des Partner-Logos nur einen sehr kleinen Teil der bestellten Trikots. Der derzeit bekannte Anteil liegt bei unter 0,5 Prozent. Das wiederum ist noch unter den durchschnittlichen Retourenquoten", so Siekmann.
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Längere Wartezeiten drohen den betroffenen Schalker Fans demnach in aller Regel nicht. "Auch wenn die Trikots aktuell ausverkauft sind, wollen wir betroffenen Fans möglichst schnell eine Lösung anbieten und in vielen Fällen vermeiden, dass sie mehrere Monate auf Ersatz warten müssen", sagte Siekmann.
























