Beim City Biathlon in Dresden wurde Frankreichs Superstar Eric Perrot am Sonntag hinter Justus Strelow Zweiter. Nach dem Rennen zog der 25-Jährige eine ehrliche Bilanz.
Am vergangenen Wochenende schloss Eric Perrot einen intensiven Trainingsblock ab, der Anfang August beim Blink-Festival im norwegischen Sandnes begonnen und mit einem Trainingslager in Bessans eine kräftezehrende Fortsetzung gefunden hatte.
"Durch die vielen Reisen, die Höhe im Trainingslager und einfach den dichten Terminkalender hatte sich eine gewisse Müdigkeit angestaut", blickte der amtierende Gesamtweltcupsieger im Gespräch mit dem "Nordic Magazine" auf die letzten Tage zurück: "Vor diesem Hintergrund war es mein Ziel, wieder genügend Frische zu finden, um eine gute Leistung zu zeigen und ein starkes Rennen zu laufen."
Perrot ließ in Dresden Taten folgen: Mit einer Schießbilanz von 22 Treffern bei 25 Versuchen belegte er den zweiten Platz, geschlagen nur von Lokalmatador Justus Strelow.
Nach einer "eher durchschnittlichen" Schießleistung in der Qualifikation habe er sich bemüht, im Finale "sauberer zu schießen" und sich "auf die Qualität zu konzentrieren", verriet der Franzose und schob nach: "In dieser Hinsicht bin ich zufrieden, auch wenn es noch ein paar Schüsse zu viel neben dem Ziel waren."
Biathlon-Star fehlt die "absolute Topform" noch
Seine Laufleistung auf Rollerski bewertete Perrot als "ordentlich", allerdings hätte ihm noch "etwas Frische und die absolute Topform gefehlt", so der Weltranglistenerste.
Für die kommenden Wochen ist er hoffnungsfroh: "Ich freue mich über einige positive Anzeichen: Ich halte körperlich gut durch, trotz der Müdigkeit, und mein Finish war ziemlich gut. Daran habe ich den ganzen Sommer über hart gearbeitet, und es war mir wichtig zu zeigen, dass ich hier Fortschritte gemacht habe."
Perrot will sich nun etwas Zeit nehmen, um sich in der Heimat auszuruhen. Danach steht der Beginn des letzten Vorbereitungsblocks an. "Ich freue mich auf die kommenden Trainingslager und Rennen", kündigte der Olympiasieger an.
