Borussia Dortmund hat die Bilanz für das Geschäftsjahr 2025/26 veröffentlicht - und dabei einen satten Millionenverlust offenbart. BVB-Boss Carsten Cramer unterstrich allerdings, dass die Schwarzgelben "ein kerngesundes, starkes Unternehmen" seien.
Am Freitag verkündete der BVB die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26, die den im Februar prognostizierten Jahresfehlbeitrag von 21,7 Millionen Euro bestätigten.
Ausschlaggebend für das hohe Minus, so heißt es auf "bvb.de", sei das frühe Ausscheiden aus der Champions League, wo man in der ersten K.o.-Runde trotz eines 2:0-Hinspielsieges an Atalanta Bergamo scheiterte. Außerdem seien die Erlöse der nur noch im Vierjahres-Rhythmus stattfindenden FIFA-Klub-WM weggefallen. Insgesamt sank der Umsatz so um 65,5 Millionen Euro auf 460,5 Millionen Euro. Im Vorjahr schrieb man noch einen Gewinn in Höhe von 6,7 Millionen Euro.
Gänzlich unzufrieden ist man in Dortmund mit der Bilanz dennoch nicht, das machte Geschäftsführer Carsten Cramer klar: "Wir haben die komplizierte, herausfordernde und extrem komplexe vergangene Saison aktiv dafür genutzt, an unseren strukturellen Defiziten zu arbeiten, starke Wachstumspotenziale noch klarer zu identifizieren und den BVB noch unabhängiger von Transferaktivitäten und zukunftsfähiger aufzustellen. Wir gehen gestärkt aus der Vorsaison", so der 57-Jährige.
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BVB ein "starkes Unternehmen"
"Der Jahresfehlbetrag von über 20 Millionen Euro ist für uns nicht zufriedenstellend", gab Finanzchef Thomas Treß derweil zu, erklärte aber auch: "Gleichzeitig liegt unser Eigenkapital weiterhin bei rund 300 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote übersteigt 50 Prozent, neue Finanzschulden wurden nicht aufgenommen sowie keine Kontokorrentkreditlinien in Anspruch genommen."
Insgesamt zeichnen die Borussen einen positiven Blick in die Zukunft, der auch weitere infrastrukturelle Investitionen in den Frauen-, Jugend- und Herrenbereich vorsieht.
"Wir sind ein kerngesundes, starkes Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitenden, maximalen sportlichen Ambitionen und sehr großen Wachstumspotenzialen. Daran lassen wir uns gern in den nächsten zwölf Monaten messen", schließt Cramer.


























