Bundesligist SV Werder Bremen winkt eine hohe Transfereinnahme. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge haben die Norddeutschen ein weiteres Angebot für Abwehrtalent Karim Coulibaly angenommen.
Karim Coulibaly verlässt Werder Bremen in Richtung Racing Straßburg, wie unter anderem "Bild", "Sky" und der "kicker" berichten. Beide Klubs befinden sich bereits seit Längerem in Verhandlungen, nun einigte man sich offenbar bei der Höhe der Ablösesumme.
Laut "Bild" hat der SVW das inzwischen dritte Angebot der Franzosen angenommen. Das beinhaltet angeblich eine Sockelablöse in Höhe von 20 Millionen Euro sowie bis zu fünf Millionen Euro an Boni. Der "kicker" schreibt von 20 Millionen Euro zuzüglich einer zehnprozentigen Weiterverkaufsbeteiligung.
Dem 19 Jahre alten Innenverteidiger sei die Freigabe für den Medizincheck erteilt worden, heißt es. Hinter dem Brasilianer Diego, der 2009 für 27 Millionen Euro zu Juventus Turin ging, würde Coulibaly damit zum zweitteuersten Verkauf in Bremens Vereinsgeschichte werden.
Werder Bremen hoffte auch noch auf mehr Geld für Coulibaly
Der deutsche U21-Nationalspieler schaffte in der vergangenen Saison als 18-Jähriger den Durchbruch in der Bundesliga und galt den ganzen Sommer über schon als Verkaufskandidat. Die Einnahmen braucht Werder, um andere Transfers zu finanzieren.
Mehr dazu:
Ursprünglich, so "Bild", soll man sich an der Weser weitaus mehr Geld für Coulibaly versprochen haben. Nach ursprünglich 40 Millionen Euro wurde die Preisvorstellung demnach zuletzt auf 30 Millionen Euro reduziert. Angebote in dieser Größenordnung blieben letztlich aber aus, sodass man sich nun mit dem Ligue-1-Klub einigte.
Mit Mio Backhaus (SC Freiburg) und Romano Schmid (Frosinone) hat Werder Bremen in diesem Sommer bereits zwei weitere Stammspieler verkauft. Für das Duo wurden rund 20 Millionen Euro eingenommen.

























