Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 setzt im Scouting auf ein eigenes Tool, mit dem Transfer-Entscheidungen ganzheitlicher getroffen werden können. Nun will S04 seine Digitalisierung weiter vorantreiben.
Der FC Schalke 04 will sein Scouting-Tool "Stats Libuda" um neue Features erweitern. Ein zentrales Element ist die Nutzung von Künstlicher Intelligenz.
Künftig sollen Nutzerinnen und Nutzer etwa gezielte Abfragen stellen können, um in der Datenbank passende Spieler zu finden. In der Spielanalyse soll die KI zudem Verbesserungsvorschläge für ausgewählte Szenen liefern.
S04-Vorstandschef Matthias Tillmann bestätigte die Entwicklung der neuen Tools gegenüber "Sport Bild" und erklärte: "Diese Erweiterungen werden uns viel Arbeit abnehmen. Natürlich muss der zuständige Mitarbeiter immer noch selbst mitdenken, aber sie sparen uns enorm viel Zeit."
Schalke 04 investiert in Digitalisierungsprozesse
Neue Programme sollen auf Schalke, angeleitet vom Team um Direktor für Innovation und Technologie Nikolas Gross, auch von der KI entwickelt werden, um Zeit und Arbeitskraft zu sparen. "Was früher drei Monate gedauert hat, geht heute in eineinhalb Tagen", so Tillmann, der zugleich betonte: "Es geht nicht um Stellenabbau, sondern darum, unseren Mitarbeitern mit neuen Hilfsmitteln eine möglichst produktive Arbeit zu ermöglichen."
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Im Zuge seiner Digitalisierungsstrategie investiert der Revierklub laut "Sport Bild" inzwischen einen mittleren sechsstelligen Betrag im Jahr.
Im Jahr 2024 hatte Schalke 04 eine Kooperation mit seinem Partner d-fine abgeschlossen, um unter anderem das Scouting-Tool Stats Libuda weiterzuentwickeln. Im vergangenen Februar wurde die Zusammenarbeit bis Ende 2028 verlängert. In diesem Zuge wurde die Partnerschaft sogar ausgebaut.
"Im Fokus unserer Partnerschaft stand von Beginn an die konsequente Optimierung digitaler Prozesse, insbesondere im Bereich Sport", sagte Matthias Tillmann im Zuge der Verlängerung.





























