Im jüngsten Testspiel gegen Real Sociedad hat der neue Chelsea-Teammanager 24 Spieler in den Kader berufen. So weit, so gut - stünden im Westen Londons nicht noch fast genauso viele (und gut bezahlte) Spieler auf der Gehaltsliste. Die Preise, die Chelsea unterdessen für nicht mehr benötigte Akteure aufruft, haben es in sich.
Xabi Alonso muss bis zum Ende der Wechselfrist beim FC Chelsea noch zahlreiche Baustellen schließen. Der Kader des einstigen Bayer-Double-Trainers steht im Grunde nach Verpflichtungen in Höhe von über 400 Millionen Euro längst fest. Es müssen "nur" noch etliche nicht mehr benötigte Spieler abgegeben werden.
Im Testspiel gegen Real Sociedad (3:1) am vergangenen Samstag verpassten zahlreiche große Namen den Sprung in den Kader. Viele von ihnen haben keine Zukunft mehr bei den Blues.
So sollen vor allem der ehemalige Bayern-Leihspieler Nicolas Jackson, Liam Delap, Mykhailo Mudryk, Tosin Adarabioyo, Mamadou Sarr, Aaron Anselmino, Marc Guiu oder Axel Disasi unbedingt abgegeben werden. Auch Omari Kellyman, David Datro Fofana, Caleb Wiley und Deivid Washington haben keine Zukunft mehr beim FC Chelsea, wie "The Athletic" berichtet.
Damit nicht genug: Dem Fachportal zufolge könnten auch Top-Stars abgegeben werden, die noch im Testspiel gegen die Spanier auf dem Platz standen. Vor allem Mittelfeldspieler Enzo Fernández steht hier im Vordergrund, wird er doch seit Wochen schon mit einem möglichen 140-Millionen-Euro-Wechsel zu Manchester City in Verbindung gebracht.
Mehr dazu:
Allerdings: Das Preisschild soll Teil einer mündlichen Vereinbarung zwischen Klub und Spieler von Ende Mai gewesen sein. Inzwischen habe der Transfermarkt gezeigt, dass Mittelfeldspieler in diesem Sommer begehrt sind, sodass die Ablöseforderung noch steigen könnte.
Preise für Chelsea-Streichkandidaten haben es in sich
Mittelfeld-Stammspieler Pedro Neto zählt ebenfalls zu den begehrten Chelsea-Profis. Einem Wechsel des Portugiesen würden die Engländer aber wohl nur ab einer Ablöse in Höhe von 115 Millionen Euro zustimmen.
Auch die Preise für die Streichkandidaten haben es in sich. Laut "The Athletic" verspricht sich Chelsea für Nicolas Jackson nicht weniger als 75 Millionen Euro. Für Liam Delap werden 58 Millionen Euro aufgerufen, Marc Guiu und Axel Disasi sollen immerhin noch knapp 30 Millionen Euro einbringen. Weitere nicht mehr benötigte Spieler könnten zudem noch verliehen werden - ein gängiges Modell beim FC Chelsea, wo man seit Jahren schon mit großen Kaderlisten jongliert.
Bis zum Ende der Wechselfrist am 1. September hat Xabi Alonso also noch reichlich Arbeit vor sich. Bleibt er auf den Streichkandidaten sitzen, droht ansonsten Unzufriedenheit im Kader, so "The Athletic". Als Tabellenzehnter der vergangenen Saison spielen die Blues nur auf nationaler Bühne - was Einsatzchancen für die vielen Spieler weiter verringert.



























