Auch in der kommenden Saison wird der FC Bayern wieder auf eine ungewöhnliche Torwart-Rotation setzen. Trainer Vincent Kompany hat das Jobsharing von Manuel Neuer und Jonas Urbig nun erneut gegen externe Kritik verteidigt.
"Was außerhalb diskutiert wird, lese ich einfach nicht. Das ist nicht meine Priorität. Wir haben von Anfang an super deutlich mit Manuel und Jonas Urbig kommuniziert. Unsere interne Kommunikation ist das Wichtigste", sagte der Cheftrainer des FC Bayern am Rande des Telekom Cups gegen RB Leipzig (3:1) bei "MagentaTV".
"Jonas wird wieder seine Minuten bekommen, das ist Teil seiner Entwicklung und Teil von dem, was er hoffentlich in der Zukunft für uns wird. Manuel ist unsere Nummer eins, das ist ganz eindeutig", stelle Kompany klar.
Für den FC Bayern sei das "eine gute Konstellation", beteuerte der Belgier. "Hoffentlich klappt es wie letzte Saison und wir können weitere Schritte machen."
Neuer hatte erst kürzlich verlauten lassen, dass sein Karriereende nahen könnte. Es sehe "schon stark danach aus, dass ich aufhöre", deutete der Routinier an.
Urbig bald Neuer-Nachfolger beim FC Bayern
Schon in der vergangenen Spielzeit war Urbig regelmäßig für Neuer eingesprungen, kam insgesamt auf 20 Einsätze. Nun aber soll der designierte Thronfolger wohl noch mehr gefordert werden und auch in wichtigen Spielen häufiger zwischen den Pfosten stehen.
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Ziel in München ist es, den noch immer jungen Torhüter weiter an den Druck gewöhnen.
Im Umfeld des FC Bayern hatte es immer wieder auch kritische Stimmen an der Teilzeit-Rolle gegeben. Klar ist, dass Urbig aktuell weniger Spielzeit sammelt als ein junger Stammkeeper bei einem anderen Klub.
Trotz seines Status als Backup hatte sich der 22-Jährige im Frühjahr in den Dunstkreis der Nationalmannschaft gespielt. Im März 2026 wurde er vom damaligen Bundetrainer Julian Nagelsmann erstmals für das DFB-Team nominiert.
Bei der WM 2026 zählte er offiziell nicht zum Kader, unterstützte das Team aber als Trainingstorhüter.


























