Zum Abschluss der Vorbereitung hat Eintracht Frankfurt am Samstag eine 0:7-Klatsche gegen den FC Brentford kassiert. Die Verletzung von Kapitän Robin Koch komplettierte einen völlig gebrauchten Tag. Beim Innenverteidiger gibt es nun aber leichte Entwarnung.
Wie die Eintracht mitteilte, hat eine Untersuchung am Sonntag keine strukturelle Verletzung ergeben. Koch habe "eine leichte Gehirnerschütterung erlitten und wird ein entsprechendes Regenerationsprotokoll absolvieren".
Der Abwehrchef hatte beim Testspiel gegen den englischen Premier-League-Klub noch vor der Halbzeitpause das Feld verlassen. Schon zu diesem Zeitpunkt lag die SGE gegen Brentford mit 0:3 hinten.
"Er hat einen Schlag auf die Halswirbelsäule bekommen und ihm war es dann schwindlig. Er war nicht mehr in der Lage, weiterzuspielen. Er hatte auch Schmerzen, und deswegen war es besser, ihn in der Situation rauszunehmen", ordnete Frankfurt-Trainer Adi Hütter die Verletzung unmittelbar nach Abpfiff ein.
Laut "Bild" war Koch nach der Partie nicht mit den Kollegen zurück nach Frankfurt geflogen. Für die Nacht sei er für die medizinische Erstversorgung in London geblieben. Erst am Sonntag reiste er demnach alleine nach.
Eintracht Frankfurt will personell nachlegen
Das nun zu absolvierende Regenerationsprotokoll ist vom DFB für Gehirnerschütterungen vorgegeben. Es umfasst mehrere Stufen. Erst bei vollständiger Beschwerdefreiheit und nach ärztlicher Freigabe ist eine Rückkehr ins Mannschaftstraining möglich.
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Der Zeitrahmen für ein Comeback ist noch unklar und hängt davon ab, ob bei Koch während der Regeneration weitere Symptome auftreten. Ein Einsatz am kommenden Freitag in der ersten Pokalrunde gegen den SC St. Tönis ist laut "Bild" aber zumindest fraglich.
Hütter hatte nach dem Debakel gegen Brentford auch eine Reaktion auf dem Transfermarkt gefordert. "Ich glaube, dass jeder heute gesehen hat, was uns noch fehlt. Und wir werden natürlich alles daransetzen, dass wir den Kader schlussendlich so auf die Beine stellen, dass wir konkurrenzfähig sind", so seine Botschaft an Sportvorstand Markus Krösche.
Ein neuer Innenverteidiger soll ganz oben auf der Wunschliste des Trainers stehen.






























