Wenige Wochen vor dem Bundesliga-Start muss der VfB Stuttgart einen personellen Rückschlag verkraften.
Wie der Champions-League-Teilnehmer am Dienstagvormittag mitteilte, hat sich Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou verletzt. Der Franzose zog sich im letzten Testspiel gegen den FC Everton (3:1) am Samstag eine muskuläre Verletzung an der Oberschenkelrückseite zu.
Zagadou stehe daher "in den kommenden Wochen nicht für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung", teilten die Schwaben mit.
Seinen Pflichtspielauftakt bestreitet der VfB Stuttgart am 21. August (20.45 Uhr/ZDF und Sky) in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Drittligist Hansa Rostock. Auch ein Einsatz im Eröffnungsspiel der Bundesliga eine Woche später bei Rekordmeister Bayern München ist nun fraglich.
Zagadou hat seit Jahren mit Verletzungspech zu kämpfen. In der vergangenen Saison hatte den 27-Jährigen eine Muskelverletzung lange außer Gefecht gesetzt.
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In der Bundesliga kam der Abwehrspieler daher nur auf drei Einsätze. Dennoch verlängerte der VfB Stuttgart den auslaufenden Vertrag mit dem einstigen U21-Nationalspieler Frankreichs um ein weiteres Jahr. Ähnlich katastrophal war die Saison 2024/25 verlaufen, als Zagadou wegen einer Außenbandverletzung insgesamt nur drei Pflichtspiele bestritt.
Zagadou kommt somit in bislang vier Jahren beim VfB Stuttgart lediglich auf 50 Pflichtspiele. Bereits zu Zeiten bei Borussia Dortmund, wo er einst als großes Abwehrtalent galt, wurde seine Entwicklung durch zahlreiche Verletzungen zurückgeworfen. Am Ende verließ er den BVB nach fünf Jahren ablösefrei.
Gegen den FC Everton war Zagadou für den VfB Stuttgart als Kapitän aufs Feld gegangen. Doch nach nur 30 Minuten musste er ausgewechselt werden, für ihn kam Ameen Al-Dakhil aufs Feld. Die Auswechslung sei eine "reine Vorsichtsmaßnahme" gewesen, hatte Cheftrainer Sebastian Hoeneß betont.





























