Das Warten der BVB-Fans hat ein Ende. Am Montag gab Borussia Dortmund die Verpflichtung von Supertalent Konstantinos Karetsas bekannt.
Bei den Schwarzgelben unterschreibt Karetsas einen Vertrag bis 2031 und bekommt die Rückennummer 19. Damit tritt er unter anderem in die Fußstapfen von BVB-Ikone Kevin Großkreutz, der sich eine Nebenrolle im Ankündigungsvideo in den sozialen Medien nicht nehmen ließ.
Der Grieche kommt vom KRC Genk und kostet dem Vernehmen nach 30 Millionen Euro. Hinzu kommen offenbar zwei weitere Millionen an möglichen Boni sowie eine Weiterverkaufsbeteiligung von 10 Prozent.
Die Belgier zeigten sich lange als harter Verhandlungspartner, schon in der Vorwoche kam es jedoch zu einem Durchbruch. Zwischenzeitlich soll unter anderem auch die AC Milan an Karetsas interessiert gewesen sein, dieser wollte aber stets zum BVB, "weil der Klub schon immer zu meinen Lieblingsvereinen gezählt hat", versicherte er.
"Außerdem finde ich, dass der Weg hier sehr gut ist. Es gibt viele Beispiele dafür, dass Spieler hierher gekommen sind und einen großen Karrieresprung gemacht haben. Ich glaube, dass ich mich hier sehr gut weiterentwickeln und viel lernen werde. Deshalb bin ich hierhergekommen", erläuterte Karetsas weiter.
Am Mittwoch war der 18-Jährige nach Dortmund gereist und hatte dort den Medizincheck durchgeführt. Schon am Donnerstag unterschrieb er Medienberichten zufolge beim BVB. Sein Gehalt soll rund vier Millionen Euro pro Jahr betragen.
Dass der Grieche dennoch erst am Montag vorgestellt wurde, lag laut Informationen der "Ruhr Nachrichten" auch daran, dass Lars Ricken als Geschäftsführer auch Teil der offiziellen Verkündung des Transfers einer solchen Größenordnung sein soll. Ricken weilte bis Sonntag noch bei der Asien-Reise des Klubs. Sportdirektor Ole Book war in Europa geblieben, um den Transfer einzutüten - mit Erfolg.
"Mit seiner Kreativität und seiner Spielintelligenz wird Kos unsere Mannschaft bereichern. Er ist technisch sehr versiert und besitzt die Fähigkeit, in engen Räumen schnelle Lösungen zu finden, speziell im letzten Drittel", beschreibt Book den Neuzugang.
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Profi-Debüt mit 16 Jahren
Der Linksfuß gilt als technisch äußerst beschlagen und fühlt sich hinter den Spitzen am wohlsten. Als Sohn griechischer Eltern in Genk geboren, durchlief Karetsas die Jugendmannschaften seines Heimatklubs, ehe er 2024 im Alter von 16 Jahren sein Profi-Debüt gab. Ein Jahr später wurde er erstmals in die griechische Nationalmannschaft berufen, für die er bisher zehn Mal zum Einsatz kam (3 Tore, 1 Assist).
In der abgelaufenen Saison in der belgischen Liga bereitete Karetsas elf Treffer vor, in der Europa League glänzte er mit sieben Scorerpunkten (2 Tore), in elf Spielen. Im Achtelfinale scheiterte Karetsas mit seinem Team am späteren Finalisten aus Freiburg.





























