Der VfB Stuttgart hat Offensivspieler Leo Sauer wie erwartet verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2031 ausgestattet.
"Es fühlt sich großartig an, nun Teil eines solch bedeutenden Clubs sein zu dürfen. Der VfB hat eine große Strahlkraft, viel Tradition und eine riesige Fanbase. Ich kann es kaum erwarten, all meine Teamkollegen kennenzulernen und das erste Mal für meinen neuen Club zu spielen. Mein Ziel ist, mit dem VfB in allen drei Wettbewerben möglichst erfolgreich zu sein", wird der Neuzugang vom Fußball-Bundesligist zitiert.
Sauer wechselt von Feyenoord Rotterdam ins Ländle. Der 20-Jährige habe "seine Qualitäten in der niederländischen Eredivisie, in der Europa League sowie im Trikot der slowakischen Nationalmannschaft mehrfach unter Beweis gestellt und ist nicht nur aufgrund seines Alters für uns ein Mann mit Perspektive. Seine Verpflichtung geschieht in der festen Überzeugung, dass wir unseren offensiven Ansatz in unserer Spielkultur für die nächsten Jahre weiter stärken und ausbauen können", sagte Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.
Zu Wochenbeginn hatten bereits "Sky" und "Voetbal International" über den bevorstehenden Transfer berichtet. Als Ablöse zahlt der VfB Stuttgart an Sauers Klub Feyenoord Rotterdam laut "Bild" rund 12,5 Millionen Euro. Die Summe kann durch Boni noch anwachsen.
VfB Stuttgart: Neuzugang mit Länderspielerfahrung
Der 1,84 Meter große Slowake kam 2023 zu Feyenoord. Für die Rotterdamer machte der Linksaußen insgesamt 44 Pflichtspiele, in denen er je sechs Tore und Vorlagen liefern konnte. 2024 gewann er mit dem Klub den niederländischen Pokal, ein Jahr später den Superpokal. Der Wechsel zum VfB Stuttgart dürfte für Sauer nun der nächste Schritt in der Entwicklung sein.
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Internationale Erfahrung sammelte der Angreifer auch als Teil der slowakischen Nationalmannschaft. Sein Debüt gab er vor über zwei Jahren im Alter von 18 Jahren, inzwischen blickt er auf elf Länderspiele zurück. Unter anderem stand er beim 2:0-Sieg gegen die deutsche Nationalmannschaft im vergangenen September auf dem Rasen.
Wie "Bild" und "Sky" berichten, hatten es in den vergangenen Wochen auch die TSG Hoffenheim und SL Benfica auf Sauer abgesehen. Letztlich erhielt aber der VfB Stuttgart den Zuschlag. Zuvor hatte der Pokalfinalist erst zwei ablösefreie Transfers für die kommende Saison eingetütet: Grischa Prömel kommt von der TSG, Marius Funk von Energie Cottbus.

































