Ein Leihspieler der U23-Mannschaft hat sich in kürzester Zeit in die Herzen der BVB-Fans gespielt. Selbst Cheftrainer Niko Kovac zeigte sich von der Leistung des Youngsters überrascht.
Takato Yamamoto ist bei den BVB-Fans derzeit in aller Munde. In Abwesenheit vieler Stammspieler und WM-Fahrer war es der gerade einmal 18 Jahre alte Japaner, der sich am vergangenen Samstag beim Testspielauftakt gegen Rot-Weiß Oberhausen (3:1) in den Vordergrund gespielt hatte.
Dabei benötigte Yamamoto gerade einmal 45 Minuten, in denen ihm eine Vorlage und ein Tor gelangen. Das 2:1 durch Serhou Guirassy hatte er eingeleitet, das 3:1 erzielte er nach sehenswertem Doppelpass und einer schnellen Körpertäuschung schließlich selbst. Auch abseits davon versprühte der Neuzugang Spielfreude.
Kurios: Der Neuling ist eigentlich für die zweite Mannschaft eingeplant, die in der Regionalliga aufläuft. Zudem wurde Yamamoto von seinem Heimatklub Gamba Osaka nur ausgeliehen - allerdings inklusive Kaufoption, wie die "Ruhr Nachrichten" berichten. Da Niko Kovac aktuell viele Stars fehlen, darf er seit vergangenem Donnerstag im Training der Profis mitmischen.
"Neuer Kagawa"? Selbst BVB-Trainer Kovac überrascht
Der BVB-Cheftrainer zeigte sich nach dem ersten Auftritt von Takato Yamamoto selbst überrascht, wie schnell der Youngster Fuß gefasst hat. "Ich habe ihn ja erst am Donnerstag das erste Mal gesehen", wird Kovac in den "Ruhr Nachrichten" zitiert: "Ich kannte ihn vorher auch nicht."
Kovac lobte außerdem: "Da waren schon einige gute Sachen dabei. Nicht nur ihr, sondern auch ich habe da richtig hingeschaut und wirklich Brauchbares gesehen. Das wird uns Freude machen."
Zunächst hält die Borussia allerdings am ursprünglichen Plan fest, eine allzu schnelle Beförderung sei aktuell nicht geplant. Die Tür sei für den Japaner aber sicher "nicht nach oben zu", so Kovac: "Im Gegenteil: Das soll durchlässig sein und wir werden ein Auge auf ihn haben."
Viele Dortmunder Fans erinnerten sich nach dem Debüt-Auftritt von Yamamoto in Schwarz-Gelb derweil an Publikumsliebling Shinji Kagawa, den der BVB einst aus der zweiten japanischen Liga verpflichtet hatte und der zu einem der Gesichter der Erfolge in der Ära Jürgen Klopp avancierte.
























