Nach der Rückkehr von seiner jüngsten Leihe hatte Lovro Zvonarek beim FC Bayern keine Perspektive mehr. Nun hat der deutsche Rekordmeister für den kroatischen U21-Nationalspieler einen Abnehmer gefunden.
Dass sich Zvonarek angesichts seines nur noch bis zum kommenden Sommer laufenden Vertrags eine neue Herausforderung suchen würde, war ein offenes Geheimnis, eine schnelle Lösung hatte sich bislang allerdings nicht angedeutet.
Umso überraschender kam die Meldung der Münchner am Donnerstag: Wie der Klub mitteilte, wechselt Zvonarek mit sofortiger Wirkung zum portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora.
"Lovro hat in den vergangenen beiden Jahren bei Sturm Graz und bei Grasshopper Club Zürich wertvolle Erfahrungen im Profifußball gesammelt und speziell in Zürich viel Spielpraxis bekommen. Nun hat er die Chance erhalten, in der ersten Liga Portugals den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Wir wünschen ihm in Amadora fußballerisch und persönlich alles Gute", wurde Bayerns Nachwuchs-Chef Jochen Sauer zitiert.
In der vergangenen Saison war der offensive Mittelfeldspieler auf Leihbasis für die Grasshoppers aufgelaufen. In Zürich sammelte Zvonarek je drei Tore und Vorlagen in 31 Einsätzen.
Wie viel Ablöse kassiert der FC Bayern?
Neben Estrela Amadora sollen auch Dinamo Zagreb und HNK Rijeka um die Dienste des Kroaten geworben haben.
Zvonarek war 2022 von Slaven Belupo zum FC Bayern gewechselt und bestritt für den Rekordmeister in der Saison 2023/2024 fünf Bundesliga-Partien. Bei einem 2:0-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg gelang ihm sein erster und einziger Treffer in Deutschlands höchster Spielklasse.
Wie hoch die Ablöse für den Youngster ausfällt, ist derweil nicht bekannt.
FC Bayern treibt Kaderplanung voran
Erst vor wenigen Tagen hatten die Münchner in Jonathan Asp Jensen einen weiteren talentierten Offensivspieler ziehen lassen. Der Däne schloss sich dem spanischen Aufsteiger Deportivo A Coruna an. Auch er war 25/26 bei den Grasshoppers zwischengeparkt worden.
Auf der Zugangsseite stehen bei den Bayern bisher zwei Namen: Ismael Saibari kommt von der PSV Eindhoven, Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt. Für die beiden WM-Stars werden zusammen rund 100 Millionen Euro fällig.
























