Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher kann sich vor allem drei potenzielle Nachfolge-Kandidaten vorstellen, sollte Max Verstappens Ära bei Red Bull zu Ende gehen.
Im "Sky"-Podcast "Backstage Boxengasse" nannte der ehemalige Rennfahrer neben Verstappens Teamkollege Isack Hadjar auch Ferrari-Junior Oliver Bearman sowie Williams-Fahrer Carlos Sainz als mögliche Verstappen-Erben.
"Wenn es möglich wäre, ihn zu bekommen, wäre meine erste Wahl Oliver Bearman, wenn man meint, man kann sich auf Hadjar nicht verlassen. Ich zumindest würde sagen, man kann sich auf ihn verlassen", sagte Schumacher.
Sainz sei "ein guter Pilot", so der 51-Jährige. "Das einzige Problem ist, dass er noch nicht bewiesen hat, dass er um die WM fahren kann - aber Sainz hat einen guten Job gemacht."
Bei Bearman, der in der Formel 1 derzeit für Haas fährt, sieht Schumacher eine gewichtige Hürde. "Er hat großes Potenzial und einen klaren Kopf, ist sympathisch und hätte meines Erachtens eine Chance in einem guten Auto verdient. Es stellt sich nur die Frage, warum Ferrari ihn freigeben sollte - das entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Sollte Hamilton nur noch ein Jahr fahren, dann ist die Frage, weshalb man so ein Juwel abgeben sollte."
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McLaren-Fahrer Oscar Piastri, der zuletzt ebenfalls bei Red Bull gehandelt wurde, sei " eher die Kategorie Carlos Sainz", so Schumacher. Der 25-jährige Australier habe sich "verändert. Ich glaube, er hat unter diesem Unfrieden im Team im letzten Jahr schon ein bisschen gelitten".
Formel 1: "Deswegen verdient ein Verstappen ja so viel Geld"
Dass Piastri geglaubt habe, über ein schlechteres Material als Teamkollege Lando Norris zu verfügen, habe ihm "nicht gerade geholfen", konstatierte Schumacher. "Das hat etwas mit ihm gemacht und ich finde, man merkt schon, dass er nicht ganz happy ist im Moment."
Für Schumacher ist Verstappen nach wie vor der beste Fahrer der Formel 1. "Norris ist super, ist Weltmeister geworden und unheimlich sympathisch. Aber würde ich ihn so stark einschätzen, wie Verstappen? Ich glaube eher nicht", betonte der heutige TV-Experte. "Deswegen verdient ein Verstappen ja so viel Geld und kann sich aussuchen, wo er hingeht, weil er den Unterschied ausmacht."
Der Niederländer müsse angesichts der anhaltenden Diskussionen um seine Zukunft allerdings "aufpassen, dass er sich nicht verliert", mahnte Schumacher.




