Am Sonntag veranstaltete der SC Freiburg das erste öffentliche Training der neuen Saison. Einen Spieler bekamen die Fans dabei nicht zu sehen: Schlussmann Noah Atubolu trainiert mittlerweile nicht einmal mehr mit dem Team.
Viel mehr war Atubolu mit einem Torwarttrainer bei einer individuellen Einheit zu finden. Ob er überhaupt noch einmal mit der Mannschaft trainieren wird, ist unklar.
Der Stammkeeper der letzten Jahre wollte seinen Vertrag nicht verlängern, weshalb man im Breisgau einen anderen Weg einschlug und Mio Backhaus als neue Nummer eins holte. Atubolu soll derweil verkauft werden, doch das gestaltet sich aktuell schwieriger als gedacht.
Bislang fand sich für den DFB-Keeper nämlich kein passender Abnehmer. Der Keeper selbst soll einen Wechsel in die Premier League bevorzugen, dort interessierte sich bisher aber laut "Bild" einzig Aufsteiger Hull City für den 24-Jährigen.
Für den Moment also scheint es, als habe sich Atubolu verzockt. Klar ist: Der SC Freiburg wird von der neuen Torwartplanung nicht mehr abweichen. Dass Backhaus und Florian Müller das Torwart-Duo bilden, ist an Atubolu kommuniziert worden, nachdem klar war, dass dieser den Verein möglichst verlassen möchte.
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Findet Atubolu noch einen Abnehmer?
Für den Moment also sieht der Keeper wie der klare Verlierer dieses Transfer-Sommers aus, allerdings erklärte Sportvorstand Jochen Saier: "Er ist in Gesprächen mit Vereinen, und ich bin überzeugt, dass er für sich einen sehr guten Schritt gehen wird und wir gut auseinandergehen."
Dass sich die Wogen offenbar so sehr geglättet haben, war nicht immer zu erwarten. Vor einigen Wochen hatte die "Sport Bild" berichtet, dass die Freiburger mit der Art und Weise von Atubolu nicht glücklich gewesen seien. Zudem habe dem Sportclub die Dankbarkeit vermisst.
Diese Meldungen dementierten die Freiburger allerdings zeitnah: "Entgegen der aktuellen Berichterstattung betonen wir, dass die Kommunikation mit Atu von beidseitiger Wertschätzung, Respekt und Offenheit gekennzeichnet ist. So war’s bis zum heutigen Tag und so werden wir das auch in Zukunft halten", teilt der SC Freiburg seinerzeit mit.


























