Steht Pep Guardiola wenige Wochen nach seinem Abschied von Manchester City schon wieder an der Seitenlinie? Zumindest die Chance darauf besteht. Dem Katalanen winkt angeblich ein Job als Nationaltrainer - wenn er diesen denn will.
Die deutsche Nationalmannschaft wird mit Jürgen Klopp schon bald einen neuen Trainer bekommen. Nicht ausgeschlossen ist, dass der 59-Jährige in seinem neuen Job erneut auf Pep Guardiola treffen wird.
Laut Informationen der "Gazzetta dello Sport" ist Guardiola Teil einer drei Namen umfassenden Trainer-Shortlist, die bei den neuen Verantwortlichen der italienischen Nationalmannschaft auf dem Tisch liegt. Dort waren jüngst die lebende Legende Paolo Maldini und der ehemalige brasilianische Weltmeister Leonardo eingestellt worden, um den sportlichen Scherbenhaufen nach der dritten verpassten WM in Folge wieder zusammenzukehren.
Neben Guardiola stehen dem Bericht zufolge noch die beiden Italiener Antonio Conte und Roberto Mancini auf der Shortlist. Ein echter Neuanfang bei den Azzurri wäre es für sie nicht. Conte betreute die Nationalmannschaft bereits von 2014 bis 2016. Mancini saß von 2018 bis 2023 auf der Bank. Beide sind derzeit ohne Job.
Kommt eine Rückkehr für Guardiola infrage?
Dass sich Guardiola grundsätzlich einen Posten als Nationaltrainer vorstellen kann, ist schon lange bekannt. Unklar ist, ob ein Blitz-Comeback für den Katalanen infrage kommt. Der Star-Trainer hatte Manchester City erst in diesem Sommer nach insgesamt zehn Jahren verlassen.
Ob der italienische Verband eine echte Chance auf einen Guardiola-Coup hat, geht aus dem "Gazzetta"-Bericht nicht hervor. Die neuen Azzurri-Verantwortlichen haben ihren Job erst vor wenigen Tagen aufgenommen. Bis sie sich auf einen Trainer festlegen, dürfte noch einige Zeit vergehen.
Für Guardiola wäre ein Wechsel nach Italien gleichbedeutend mit einer Rückkehr. Als aktiver Profi spielte er Anfang der 2000er in die Serie A. Dort lief es für Brescia und die AS Rom auf.


























