Landet neben Jürgen Klopp bald auch Per Mertesacker in verantwortlicher Position beim DFB? Bayern-Patron Uli Hoeneß hatte genau das zuletzt gefordert, der Verband macht aber noch keine Anstalten.
Während sich Teile der DFB-Spitze am Freitag auf den Weg nach New York gemacht haben, um dort das Gespräch mit Jürgen Klopp zu führen, damit die letzten Hürden auf dem Weg zu seiner Einstellung als neuer Bundestrainer genommen werden können, richten sich viele Blicke gleichzeitig auf Per Mertesacker. Der Ex-Nationalspieler war von Uli Hoeneß zuletzt regelrecht für ein DFB-Amt gefordert worden.
Gemeldet hat sich der Verband bei ihm allerdings noch nicht, wie der ehemalige Abwehrspieler im "ZDF"-Studio verriet.
"Ich glaube, ich bin wirklich gewachsen in den letzten Tagen, weil es natürlich superschön ist, positives Echo zu bekommen von den Fußballgrößen dieses Landes. Es ist schön zu lesen, aber ich bleibe auf dem Boden der Tatsachen", sagte er zunächst und ergänzte: "Noch hat sich bei mir keiner angemeldet, deshalb bleibt alles beim Alten."
Mertesacker öffnet Tür für DFB-Job
Die Gerüchte um einen DFB-Job hatte nicht nur Hoeneß angestoßen, sondern auch Mertesacker selbst. "Irgendwann mal beim DFB zu arbeiten und dem deutschen Fußball, dem ich so viel zu verdanken habe, etwas zurückzugeben, reizt mich. Dafür stehe ich natürlich zur Verfügung", sagte der 41-Jährige vor einigen Tagen.
Hoeneß hatte derweil mit Blick auf ein DFB-Engagement des Weltmeisters von 2014 gemeint: "Er hat als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann. Alles, was Per Mertesacker im Fernsehen sagt, hat Hand und Fuß."
Mertesackers Experten-Kollege Christoph Kramer nahm den Ball am Freitag dankend auf und scherzte: "Ich will Uli Hoeneß nicht widersprechen, aber Hand und Fuß hat es schon. Es ist manchmal nicht immer richtig, aber Hand und Fuß hat es."






