Nach den Abschieden von Fabian Reese, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance nimmt bei Hertha BSC aktuell auch der Transfer von Torhüter Tjark Ernst Formen an. Doch selbst damit könnte der Umbruch noch längst nicht beendet sein.
Die Streichliste von Hertha BSC nimmt scheinbar kein Ende. Trotz vieler prominenter Abgänge treiben die Verantwortlichen in Berlin den Kader-Umbau weiter voran.
Wie der "kicker" berichtet, könnten neben Tjark Ernst auch Linus Gechter, Marton Dardai und Julian Eitschberger den Klub in den kommenden Wochen noch verlassen.
Beim Schlussmann hatten sich jüngst die Indizien verdichtet, dass ein Wechsel sogar recht schnell über die Bühne gehen könnte. Laut "Bild" buhlen Feyenoord Rotterdam und Celtic Glasgow um den Hertha-Keeper, locken ihn mit der Aussicht auf Einsätze in der Champions League.
Klar scheint, dass man in der Hauptstadt zum Saisonauftakt am 7. August gegen den VfL Bochum noch keinen fertigen Kader beisammenhaben wird. Laut "kicker" will man die Lücken an der Spree vor allem durch ablösefreie Transfers schließen.
Hertha BSC will auf eigene Jugend setzen
Auch Leihspieler könnten im Verlauf der Transferperiode noch ein Faktor werden. Viele Optionen ergeben sich auf diesem Markt üblicherweise erst gegen Ende August.
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"Wir sind immer noch im Konjunktiv unterwegs. Wir handeln dann, wenn etwas passiert", deutete Trainer Stefan Leitl am Wochenende am Rande des Testspiels gegen Frohnau an. "Wir haben noch ein paar Fragezeichen. Entsprechend müssen wir vorbereitet sein."
Ein Detail der Kaderplanung verriet der Übungsleiter beim lockeren 15:0-Erfolg gegen den Sechstligisten dann doch: Ganze vier Kaderplätze sollen in der neuen Saison an Spieler aus der eigenen Jugend gehen.
Das Bekenntnis zu dieser Strategie hatte Hertha-Boss Peter Görlich jüngst auch gegenüber "Bild" erneuert. "Wir wollen den Berliner Weg auf dem Platz zeigen. Dadurch ergeben sich Möglichkeiten für einige Talente, die ihren Job in der Akademie gut gemacht haben", so der Hertha-CEO.

























