Die Durststrecke der deutschen Nationalmannschaft könnte offenbar auch Auswirkungen auf die Transfer-Strategie des FC Bayern haben.
War es in der Vergangenheit immer das Bestreben des Rekordmeisters, möglichst viele deutsche Nationalspieler in seine Reihen zu holen, könnte dieser Ansatz laut "kicker" bald intern als "nicht mehr zeitgemäß" eingestuft werden.
Hintergrund: Unterschiedsspieler auf internationalem Niveau sind die allermeisten DFB-Kicker derzeit und schon seit Längerem nicht. Auch beim FC Bayern geben Akteure wie Harry Kane, Michael Olise oder Luis Diaz den Ton an, die allesamt keine Deutschen sind.
In diesem Sommer fuhren die Münchner in Sachen Neuzugänge bislang zweigleisig: Mit dem Marokkaner Ismael Saibari sicherten sie sich erneut die Dienste eines internationalen Top-Spielers. Kolportierte 50 Millionen Euro flossen für den 25-Jährigen an die PSV Eindhoven.
Aber auch die DFB-Fraktion im Kader wuchs. Ebenfalls rund 50 Millionen Euro überwies der FC Bayern für Nathaniel Brown an Eintracht Frankfurt.
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Der 23 Jahre alte Linksverteidiger deutete bei der WM zumindest an, eine Verstärkung sein zu können. Zudem hat er wegen seines jungen Alters in Sachen Weiterentwicklung noch reichlich Luft nach oben.
WM-Debakel mit großer Fraktion vom FC Bayern
Im deutschen WM-Kader, der mit dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Underdog Paraguay bei der Endrunde in Kanada, den USA und Mexiko sein nächstes Debakel erlebte, standen mit Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Jonathan Tah und Jamal Musiala neben Brown noch fünf weitere Profis des FC Bayern.
Hinzu kommt Leon Goretzka, dessen Vertrag an der Säbener Straße aber am 30. Juni offiziell endete und bekanntlich nicht verlängert wurde.
Der 31-Jährige ist einer von sieben bislang feststehenden Abgängen beim FC Bayern in diesem Sommer.
Auf der Zugangsseite verzeichneten die Münchner neben den Transfers von Saibari und Brown noch die Rückkehr von Mittelfeld-Talent Noel Aseko von Hannover 96.

























