Nach dem Aus von Julian Nagelsmann hat der DFB angekündigt, Gespräche mit Jürgen Klopp aufzunehmen. Der frühere BVB-Coach hat seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, das Amt des Bundestrainers zu übernehmen. In den anstehenden Verhandlungen soll der neue deutsche Hoffnungsträger angeblich zur Bedingung machen wollen, dass er einige langjährige Weggefährten mitbringen darf.
Wie "Sky" berichtet, würde Klopp beim DFB "viel Macht erhalten, um grundlegende Dinge zu verändern und zu strukturieren". Dafür wolle der 59-Jährige seinen eigenen Staff mitbringen, allen voran Peter Krawietz, der als Assistent fungieren soll. Auch Zsolt Löw und Pepijn Lijnders seien Kandidaten.
Ebenso plane Klopp, jahrgangsübergreifend im Nachwuchs ein 4-4-2-System installieren zu lassen, um Talente gezielt für die Anforderungen im Herrenbereich zu fördern.
Ob Rudi Völler auch in der künftigen sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine tragende Rolle einnehmen wird, ist derweil unklar. Ein Austausch zwischen dem Sportdirektor und Klopp soll zeitnah erfolgen, um auszuloten, wie eine Zusammenarbeit künftig aussehen könnte.
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Möglicherweise übernimmt auch Per Mertesacker demnächst eine Position im Verband. "Irgendwie mal beim DFB zu arbeiten, dem deutschen Fußball, dem ich auch so viel zu verdanken habe, mal was zurückzugeben, wenn das gewünscht ist - dafür stehe ich natürlich zur Verfügung", sagte der Weltmeister von 2014 im "ZDF".
Verhandlungen zwischen DFB und Red Bull
Eine schnelle Einigung in der Bundestrainer-Frage ist indes nicht zu erwarten, schließlich weilt Klopp aktuell noch in den USA, wo er als WM-Experte für "Magenta TV" arbeitet.
Hinzu kommt, dass er einen laufenden Vertrag bei Red Bull besitzt, wo er Head of Global Soccer ist. Mit Oberboss Oliver Mintzlaff, der sich aktuell in England beim Formel-1-Rennen von Silverstone aufhält, gab es immerhin schon Kontakt. Auch der DFB dürfte in Kürze auf den Getränkekonzern zugehen.
Er halte Verträge "normalerweise super gerne" ein, verdeutlichte Klopp jüngst noch einmal. Doch sein Ziel ist klar: Er will Nagelsmann beerben.










