Mit der deutschen Nationalmannschaft scheiterte Nadiem Amiri bei der WM krachend. Dennoch war der Mainzer eine der positiven Lichtblicke während des desaströsen Turniers. Nun könnte der DFB-Star möglicherweise zu einem Champions-League-Klub wechseln.
Wie die "Sport Bild" berichtet, hat RB Leipzig die Fühler erneut nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt. Der Hintergrund dessen ist unter anderem die neue taktische Ausrichtung unter Martin Demicheles. Dieser würde gerne mit zwei Achtern spielen und Amiri würde optimal in diese Rolle hineinpassen.
Noch hat Amiri allerdings zwei Jahre Vertrag bei Mainz 05 und um Geld für die etwaige Ablöse zu generieren, stehen bei RB erst einmal Abgänge an. Namentlich sollen dies laut "Sport Bild" unter anderem Castello Lukeba und El Chadaille Bitshiabu sein.
Zudem sollen die in der abgelaufenen Spielzeit verliehenen Lutsharel Geertruida, Arthur Vermeeren und Eljif Elmas dauerhaft abgegeben werden. Den viel umworbenen Yan Diomande will man im Bestfall trotz lukrativer Angebote behalten.
Amiri mit guten WM-Leistungen
Apropos Yan Diaomande: Der Ivorer hatte am zweiten Spieltag mit seinem Team der DFB-Elf ordentlich zugesetzt. Nadiem Amiri leitete kurz nach seiner Einwechslung mit seiner Flanke auf Deniz Undav den Ausgleich und damit die Wende ein.
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Im Spiel gegen Paraguay wurde er ebenfalls eingewechselt und trat im Elfmeterschießen zum wichtigen, fünften Elfmeter an. Gewohnt sicher verwandelte der Mainzer und hielt die Hoffnung abermals am Leben.
Ansonsten wurde Amiri im Turnier nicht eingesetzt und scheint dennoch einer der Gewinner der deutschen WM zu sein - wenn man von einem solchen überhaupt sprechen kann.
Amiri hatte sich mit starken Leistungen im Trikot von Mainz 05 für den WM-Kader empfohlen und war spät doch noch in das Aufgebot gerutscht. Dem Vernehmen nach fühlt er sich wohl bei den 05ern, die Champions League würde ihn aber reizen.

























