Als wäre das blamable WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft allein aus sportlicher Sicht nicht schlimm genug, entgeht dem Verband durch das Verpassen des Achtelfinals und weiterer K.o.-Runden auch noch jede Menge Geld.
Für das Sechzehntelfinale erhält der DFB vom Weltverband FIFA elf Millionen US-Dollar (umgerechnet ca. 9,66 Millionen Euro). Der Einzug ins Achtelfinale hätte vier weitere Millionen Dollar gebracht, nochmal vier wären für das Viertelfinale drauf gekommen.
Der kommende Weltmeister wird gar mit 50 Millionen US-Dollar Prämie entlohnt, für den unterlegenen Finalisten gibt es immerhin noch 33 Millionen.
Bereits vor dem XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada hatte sich eine finanzielle Herkulesaufgabe für die Verbände abgezeichnet. So sagte DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig, dass es für eine europäische Nation ohne Halbfinale schwer werde, "schwarze Zahlen zu schreiben".
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Durch das Vorrundenaus 2018 in Russland und 2022 in Katar hatte der deutsche Verband schon erhebliche Einbußen erlitten.
DFB erhielt mehr als zwölf Millionen Dollar
Trotz organisatorischer und finanzieller Unterstützung durch die FIFA tragen die Verbände bei der laufenden WM erhebliche Eigenkosten. Nach Kritik erhöhte der Weltverband die Gesamtausschüttung vor allem über höhere Start- und Vorbereitungspauschalen. Die leistungsabhängigen Prämien blieben indes unverändert.
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An die 48 Teilnehmer werden insgesamt 871 statt 727 Millionen US-Dollar ausgeschüttet. Fix planen konnte jeder - also auch der DFB - mit zehn Millionen US-Dollar Startgeld sowie 2,5 Millionen Dollar für Vorbereitungskosten.
Für die FIFA ist das Turnier wenig überraschend extrem lukrativ. Die erwarteten Einnahmen für das gesamte WM-Jahr 2026 betragen unfassbare 8,91 Milliarden US-Dollar (7,65 Mrd. Euro). Rund um die Partien ist der Werbeaufwand so groß wie noch nie.
Zwar war der Gesamttopf so prall gefüllt wie noch nie. Am Turnier in den USA, Mexiko und Kanada nehmen aber auch 16 Mannschaften mehr als noch 2022 in Katar teil.








