Ende 2025 trennte sich der Hamburger SV überraschend vom damaligen Sportvorstand Stefan Kuntz. Das aufsehenerregende Personal-Beben hatte für den HSV offenbar noch ein finanzielles Nachspiel.
Laut "Sport Bild" mussten die Rothosen dem 63-Jährigen aufgrund von Kündigungsfristen in seinem Vertrag sein Grundgehalt noch für ein weiteres Quartal auszahlen.
Da Kuntz rund 100.000 Euro pro Monat beim HSV verdient haben soll, summierten sich diese Ausgaben demnach auf 300.000 Euro.
Das Kuntz-Aus hatte beim HSV einigen Wirbel verursacht. Der Verein warf ihm "schwerwiegendes Fehlverhalten" vor, Kuntz wies die Vorwürfe "entschieden zurück".
Seine Nachfolge in der Hansestadt ist inzwischen geregelt: Kathleen Krüger wechselte vom FC Bayern zum HSV.
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Die 40-Jährige vereine "sportliche Kompetenz, strategisches Denken und eine hohe Kommunikationsfähigkeit und wird künftig die Gesamtverantwortung für den sportlichen Bereich des HSV tragen", sagte Aufsichtsratsboss Michael Papenfuß.
Krüger wird den HSV auf operativer Ebene mit Eric Huwer anführen, der unter anderem die Finanzen verantwortet.
HSV-Wechsel für Krüger "ein echtes Privileg"
Beim FC Bayern hatte sie sich nach ihrer sportlichen Karriere als Teammanagerin einen Namen gemacht und arbeitete zuletzt als Leiterin Organisation und Infrastruktur.
Es sei "ein echtes Privileg, den Hamburger SV, einen der ganz großen Namen im deutschen Fußball, künftig auf sportlicher Ebene entscheidend mitprägen zu dürfen", sagte Krüger: "Ich habe die positive Entwicklung des Klubs in den vergangenen Jahren mit großer Aufmerksamkeit und hoher Anerkennung für das zuletzt Erreichte verfolgt."
Krügers Schritt zum HSV hatte sich zuvor bereits angekündigt. Es gab allerdings auch andere Kandidaten, darunter angeblich der ehemalige BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl sowie Ex-DFB-Direktor Oliver Bierhoff.





























