Bundesligist Bayer Leverkusen hat sein Glück vor wenigen Wochen offenbar bei einem ehemaligen BVB-Profi versucht, ist aber trotz eines Angebots über 25 Millionen Euro gescheitert.
Bayer Leverkusen hat seine Transferplanungen in diesem Jahr frühzeitig angeschoben und laut Angaben der französischen Sportzeitung "L'Équipe" schon im Frühjahr ein Angebot über 25 Millionen Euro plus Boni für den ehemaligen BVB-Spieler Leonardo Balerdi abgegeben.
Obwohl Balerdis aktueller Klub Olympique Marseille dringend auf Einnahmen auf dem Transfermarkt angewiesen ist, kam der Deal nicht zustande. Der Grund: Laut "L'Équipe" lehnte der Spieler eine Rückkehr in die Bundesliga ab. Der Transfer sei daraufhin geplatzt, heißt es.
Der 27-jährige Abwehrspieler war im Sommer 2021 vom BVB nach Marseille gewechselt. Die Dortmunder kassierten im Gegenzug eine Ablösesumme in Höhe von rund elf Millionen Euro. Schon in der Saison 2020/21 spielte der Argentinier zuvor auf Leihbasis bei OM.
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Balerdi erlebt enttäuschende Zeit beim BVB
Balerdis Zeit bei der Dortmunder Borussia war rückblickend eine massive Enttäuschung. Mit großen Hoffnungen wechselte er Anfang 2019 für über 15 Millionen Euro von den Boca Juniors in den Ruhrpott. Erfüllen konnte er die in ihn gesetzten Erwartungen jedoch nie. Nach nur sieben Bundesliga-Einsätzen und einem achtminütigen Champions-League-Auftritt schickte der BVB den Abwehrspieler weiter in den Süden Frankreichs.
In Marseille kam Balerdi von Anfang an besser zurecht. Schnell mauserte er sich zum Stammspieler, später sogar zum Kapitän der Mannschaft. Eigentlich hätte er auch mit der argentinischen Nationalmannschaft bei der WM antreten sollen, doch eine Wadenverletzung ließ seinen WM-Traum frühzeitig platzen.
Ein Balerdi-Abschied aus Marseille wird laut "L'Équipe" nach wie vor erwartet, in der Bundesliga sieht sich der Südamerikaner aber offenbar kein zweites Mal.





























