Nachdem er 2024/25 beinahe nur noch zu Kurzeinsätzen kam, feierte Florian Neuhaus in der vergangenen Saison bei Borussia Mönchengladbach eine kleine Renaissance. Immerhin 18 Einsätze bestritt der deutsche Ex-Nationalspieler für die Elf vom Niederrhein, ab Februar 2026 rückte der Mittelfeldspieler allerdings wieder merklich ins zweite Glied. Dass im anstehenden Sommertransferfenster ein Abschied Thema sein soll, wundert nicht. Der Weg zu einem Deal könnte aber steinig werden.
Mit Zento Uno und Enzo Leopold hat Borussia Mönchengladbach bereits zwei Neuzugänge für die Mittelfeldzentrale unter Vertrag genommen. Zudem sind mit Jens Castrop (Vertrag bis 2029) und Philipp Sander (Vertrag bis 2028) zwei Leistungsträger der Vorsaison noch an die Gladbacher gebunden. Trotz der Abgänge von Rocco Reitz (wechselt zu RB Leipzig) und Yannik Engelhardt (Leihende/Rückkehr zu Como Calcio) steht somit durchaus ausreichend Personal zur Verfügung. Florian Neuhaus wird dem "kicker" zufolge daher auch 2026/27 keine tragende Rolle spielen.
Gladbach, so das Fachmagazin, würde sich vom 29-Jährigen ohnehin gerne trennen. Auch, da Neuhaus zu den Topverdienern zählen soll. "Capology.com" beziffert das Einkommen auf beinahe vier Millionen Euro pro Jahr. Die "Bild" geht ebenfalls von dieser stattlichen Summe aus. Kosten, die man am Niederrhein wohl nur zu gerne sparen würde.
Gehalt als Hindernis für einen Abschied von Gladbach?
Genau dieses Gehalt könnte einen Wechsel allerdings auch erschweren. Mit Blick auf die vergangenen Jahre dürften etwaige Interessenten dem zehnmaligen deutschen A-Nationalspieler (2 Tore) eher weniger Gehalt bieten. Daher ist nicht auszuschließen, dass Neuhaus ins letzte Vertragsjahr geht.
Im Sommer 2025 kursierten bereits zahlreiche Gerüchte um einen möglichen Abschied, konkreter wurde aber nur das Interesse von Fortuna Düsseldorf. Neuhaus konnte sich aber nicht so richtig für eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub erwärmen, wie Düsseldorfs ehemaliger Sportchef Klaus Allofs im Sommer 2025 enthüllte.
























