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Frankfurt-Leihgabe doch gegen Deutschland dabei

Spektakuläre Kehrtwende um Elye Wahi

Elye Wahi darf offenbar doch gegen Deutschland spielen
Elye Wahi darf offenbar doch gegen Deutschland spielen
Foto: © IMAGO/Allstar Picture Library Ltd
18. Juni 2026, 19:46
sport.de
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Der ivorische Nationalspieler Elye Wahi von Eintracht Frankfurt, zuletzt an OGC Nizza verliehen, darf einem Medienbericht nun doch im WM-Gruppenspiel gegen Deutschland (Samstag, 22:00 MESZ/ZDF und MagentaTV) in Toronto auflaufen.

Spektakuläre Kehrtwende im Fall Elye Wahi: Dem Angreifer der Elfenbeinküste wurde doch noch eine Einreiseerlaubnis nach Kanada erteilt. Das teilte der Verband am Donnerstagabend mit. Der Stürmer werde "nach Kanada reisen und wie gewohnt an der Weltmeisterschaft teilnehmen", hieß es. Der Verband freue sich "über dieses positive Ergebnis und dankt allen Beteiligten, die zur Lösung dieses Problems beigetragen haben."

Vorausgegangen seien Dokumente, die von der Staatsanwaltschaft in Marseille ausgestellt worden sein sollen, hatte "RMC" zuvor berichtet. Aus diesen gehe hervor, dass gegen den 23-Jährigen kein Verfahren in Frankreich besteht und er nicht angeklagt sei.

Dem Stürmer war zuvor von Seiten der kanadischen Behörden die Einreise verweigert worden. Am Samstag trifft die Elfenbeinküste im zweiten Gruppenspiel auf die deutsche Auswahl. Ein Fehlen von Wahi wäre durchaus ein harter Schlag für den DFB-Gegner.

Der Hintergrund: Wie "The Athletic" berichtet hatte, läuft gegen Wahi in Frankreich aktuell ein Ermittlungsverfahren "wegen des Verdachts auf organisierten Betrug, organisierte Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche". Es geht um Auffälligkeiten rund um das Ligue-1-Spiel zwischen Nizza und dem FC Metz (0:0) am 17. Mai.

Wahi soll sich dabei absichtlich eine Gelbe Karte abgeholt haben, der Ligaverband LFP stellte auffälliges Wettverhalten für den Fall seiner Verwarnung fest. Rund zwei Wochen vor WM-Beginn soll der Stürmer sogar vorübergehend festgenommen worden sein.

Wahi zuletzt von Eintracht Frankfurt an Nizza ausgeliehen

Wahis Anwältin Marie Dose erklärte in einer Stellungnahme an die Nachrichtenagentur "AFP", dass Wahi im vergangenen Monat zwar durchaus "für einige Stunden" befragt worden sei, anschließend jedoch wieder freigelassen wurde. Dose stellte klar: "Elye Wahi ist daher derzeit nicht angeklagt und unterliegt keinen gerichtlichen Auflagen oder Einschränkungen."

Der Verband sicherte seinem Spieler unterdessen "in dieser besonders heiklen Zeit" die volle Unterstützung zu, wie es in einer Mitteilung am Donnerstag hieß: "Elye Wahi bleibt ein wichtiger Bestandteil der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste." Die für die Einreise erforderlichen behördlichen Genehmigungen jedoch "konnten bisher nicht eingeholt werden". 

Am Montag gegen Ecuador (1:0) hatte Wahi noch in der Startelf gestanden. Ihr drittes Gruppenspiel gegen Curacao absolviert die Elfenbeinküste wie schon gegen Ecuador in Philadelphia. Eintracht Frankfurt hatte den Mittelstürmer im Januar 2025 für 26 Millionen Euro von Olympique Marseille verpflichtet. Ein Jahr später wechselte er auf Leihbasis für die Rückrunde nach Nizza. Bei der SGE steht er noch bis 2030 unter Vertrag.

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1FrankreichKylian Mbappé110
2ArgentinienLionel Messi08
3EnglandJude Bellingham07
NorwegenErling Haaland07
5FrankreichOusmane Dembélé06