Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihre Pflichtaufgabe zum WM-Start gegen Curacao erledigt. Komplett zufrieden mit der DFB-Leistung war Kultcoach Peter Neururer allerdings nicht.
So sei die erste Halbzeit des ungleichen Weltmeisterschafts-Duells zwischen Deutschland und Curacao für "ihn persönlich enttäuschend" gewesen, erklärte Neururer in seiner "Wettfreunde"-Kolumne.
Nach der frühen Führung durch Felix Nmecha hatte der WM-Neuling zwischenzeitlich ausgeglichen und an der Sensation geschnuppert. Zwei weitere deutsche Treffer beruhigten dann aber die Nerven vor dem Pausenpfiff, ehe im zweiten Durchgang endlich ein Klassenunterschied erkennbar wurde.
Erst nach dem Seitenwechsel sei die Performance "angemessen" gewesen, bilanzierte Neururer, der hofft, dass das 7:1-Endergebnis den Schützlingen von Bundestrainer Julian Nagelsmann mehr "Sicherheit" für die kniffligen Partien gegen die Elfenbeinküste und Ecuador verleiht.
Speziell gegen die im ersten Match siegreichen Ivorer, die mit reichlich internationaler Qualität zum Turnier in die USA, Mexiko und Kanada gereist sind, werde es "sehr, sehr schwer", warnte Neururer und ergänzte: "Wir wissen, dass da eine Menge hintersteckt."
Diskussionen ums DFB-Team nerven Neururer
Genervt hat Neururer, dass rund um die Begegnung so viel über Themen abseits des Spielfelds diskutiert wurde.
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"Kloppos und Thomas Müllers Aussagen in Bezug auf Julian Nagelsmann, die spaßig gemeint waren, die man nicht unbedingt machen muss, aber letztendlich nach einer Entschuldigung beiseitegeschoben werden mussten", erhielten dem 71-Jährigen zufolge zu viel Aufmerksamkeit. Dabei sei ein 7:1-Erfolg "nicht alltäglich", doch "über Fußball wurde weniger gesprochen", was "traurig" sei.
Rein aufs Sportliche bezogen ist Neururer dagegen weiter "guter Dinge", wie er klarstellte. Schon vor dem WM-Start hatte der ehemalige Übungsleiter des VfL Bochum verdeutlicht, der DFB-Auswahl ein gelungenes Turnier zuzutrauen. Nach den ersten Eindrücken fühlt er sich bestätigt.








