Angelo Stiller ist seit Monaten der wohl begehrteste Spieler des VfB Stuttgart. Eine Ausstiegsklausel ermöglicht es dem Mittelfeldspieler in diesem Sommer, die Schwaben zu verlassen. Unter anderem Manchester United und Real Madrid wurden zuletzt als potentielle Abnehmer gehandelt. Einem Medienbericht zufolge gibt es eine "klare Tendenz", wie es mit dem Ex-Bayern-Talent weitergehen wird.
Der Vertrag von Angelo Stiller beim VfB Stuttgart läuft im Sommer 2028 aus, eine Klausel soll es dem 25-Jährigen allerdings ermöglichen, den Schwaben gegen Zahlung von rund 36,5 Millionen Euro den Rücken zu kehren. Stuttgart, so berichtete unter anderem die "Sport Bild", soll hingegen die Option besitzen, Stiller dieses Vertragskonstrukt für zwei Millionen Euro abzukaufen.
Zudem ist die Klausel nach Angaben der "Bild" nicht den gesamten Transfer-Sommer gültig. Den Informationen der Boulevardzeitung zufolge hängt das Ablaufdatum der Option am Abschneiden der DFB-Auswahl bei der Fußball-WM 2026. Je früher die deutsche Nationalmannschaft mit dem VfB-Kicker die Segel streichen muss, desto früher läuft die Klausel aus, heißt es in dem Bericht.
Da den Schwaben bislang keine Angebote für den Mittelfeld-Motor vorliegen, sei ein Verbleib über den Sommer hinaus durchaus denkbar. Das Online-Portal "Absolut Fußball" geht sogar noch einen Schritt weiter und vermeldet, dass die "klare Tendenz" dahin gehe, dass Stiller auch in der neuen Spielzeit das Trikot mit dem Brustring überstreifen wird. Es deute aktuell nichts aus einen Transfer hin, heißt es.
VfB Stuttgart hat zwei Stiller-Nachfolger im Blick
Auf einen Abgang des Nationalspielers ist der VfB indes aber dennoch bereits vorbereitet. Der "kicker" nannte zuletzt zwei Kandidaten, die Stiller bei den Schwaben im Fall der Fälle ersetzen könnten. Dabei handelt es sich um Casper Jander (FC Southampton) sowie Kodai Sano (NEC Nijmegen).
Jander hatte der VfB Stuttgart bereits im vergangenen Sommer im Blick, als sich sein Abgang vom 1. FC Nürnberg abzeichnete. Für den 23-Jährigen rief der Club allerdings zunächst eine Ablösesumme in Höhe von 15 Millionen Euro auf. Der VfB bot angeblich rund die Hälfte. Letztlich überwies Southampton dann kolportierte zwölf Millionen Euro nach Nürnberg.
Jander sei nun wieder auf dem Markt, schreibt das Fachmagazin - und erneut im Visier des VfB. Das gilt demnach auch für Kodai Sano, den drei Jahre älteren Bruder von Kaishu Sano (1. FSV Mainz 05). Der 22-Jährige schaffte es zwar nicht, das Ticket für Japans WM-Kader zu lösen. Nijmegen soll für ihn allerdings dennoch satte 20 Millionen Euro Ablöse fordern.




























