Der Berichten zufolge nahende Rauswurf von Trainer Ole Werner bei RB Leipzig wirft offenbar auch Fragen nach der Zukunft von Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer am Cottaweg auf.
Laut "Bild" wolle der frühere Bundesligaprofi eigentlich gerne mit Werner weiterarbeiten, habe in den vergangenen Monaten sogar zweimal die Trennung von dem 38-jährigen Chefcoach verhindert.
Ginge es nach Schäfer, würden demnach nach dessen Rückkehr aus dem Urlaub ergebnisoffene Gespräche mit Werner geführt, heißt es - und dessen 2027 auslaufender Vertrag möglicherweise sogar verlängert.
Aber: Der Gegenwind aus der Red-Bull-Firmenzentrale für Schäfer in der Trainerfrage sei demnach inzwischen zu groß. Vor allem Fußballchef Jürgen Klopp soll von Werner abgerückt sein. Das Verhältnis der beiden gilt als zerrüttet.
Schäfer soll sich mittlerweile mehr oder weniger mit der Gemengelage abgefunden haben und bei der Suche nach dem Werner-Nachfolger mithelfen.
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Die heißeste Spur führt derzeit zu Martin Demichelis, aktuell Trainer des spanischen Erstliga-Absteigers RCD Mallorca und ein Spezi von Klopp.
Allerdings, heißt es in dem Bericht weiter, könnte die Werner-Posse Abwanderungsgedanken bei Schäfer befeuern.
Immer wieder wurde der 42-Jährige in der Vergangenheit mit einer Rückkehr zu seinem Ex-Klub VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht.
RB Leipzig: Interne Vorwürfe gegen Ole Werner
Werner soll von den Red-Bull-Entscheidern unter anderem vorgeworfen werden, bei der Champions-League-Rückkehr zu oft auf Glück sowie individuelle Leistungen der Stars angewiesen gewesen zu sein.
Kritisch gesehen wird offenbar auch Werners Bilanz gegen die Top 6 der Bundesliga, gegen die RB Leipzig nur zwei Siege in zehn Partien feierte.
Und: Einige Leipziger Nicht-Stammspieler sollen das Vertrauen in den Trainer verloren haben - darunter auch Akteure wie Andrija Maksimovic und Johan Bakayoko, die Klopp zu RB gelotst hatte und bei ihm hoch im Kurs stehen.





























