Paul Seixas ist bei der Tour Auvergne-Rhone-Alpes nach seinem heftigen Sturz vorzeitig ausgestiegen. Laut einem Radsport-Experten war die Entscheidung des 19-jährigen Ausnahmetalents alternativlos.
Am Samstag stürzte Seixas bei der Tour Auvergne-Rhone-Alpes, am Sonntag stieg der Franzose vom Team Decathlon vorzeitig aus. Der mexikanische Hoffnungsträger Isaac Del Toro schnappte sich den Gesamtsieg.
"Ich denke, er musste es versuchen", reagierte Radsport-Experte Jérôme Coppel bei "RMC" auf Seixas' anfänglichen Versuch, weiterzufahren.
Dass das Radsport-Phänomen nach rund 30 Kilometern letztlich doch ausstieg, hält der 39-Jährige trotzdem für einzig sinnvoll.
"Ihm wurde seine Situation schnell bewusst. Und wenn man Paul Seixas heißt, sollte man es vor der Tour de France nicht noch schlimmer machen", meinte Coppel: "Er muss sich erst erholen, bevor er wieder in die Höhe fährt. Ich vermute, er wollte weitermachen, aber es gab zu viele Risiken."
Seixas will bei der Tour de France Geschichte schreiben
Nach Angaben seines Teams habe sich Seixas diverse Schürfwunden zugezogen. Die gute Nachricht: Der Radsport-Youngster erlitt bei seinem Sturz keine strukturellen Verletzungen.
Seixas nimmt an der Tour de France 2026 (4. bis 26. Juli) teil. Der Franzose wird am Tag der ersten Etappe in Barcelona 19 Jahre, 9 Monate und 10 Tage alt und damit der jüngste Tour-Teilnehmer seit Adrien Cento 1937 sein.
"Ich bin erst 19 Jahre alt, aber wie ich schon sagte, ist das Alter weder ein Hindernis noch eine Ausrede. Diese Entscheidung, die ich in Absprache mit dem Teammanagement getroffen habe, wurde in den letzten Tagen sorgfältig abgewogen und gemeinsam entwickelt", hatte Seixas seine Teilnahme vor wenigen Wochen begründet.
Der Decathlon-Fahrer mischt die Radsport-Welt in 2026 auf. Seixas siegte bei der Baskenland-Rundfahrt sowie beim Flèche Wallonne und erzielte weitere starke Resultate.






