Bei RB Leipzig verdichten sich die Anzeichen dafür, dass Trainer Ole Werner seinen Hut nehmen muss - auch, weil seine Beziehung zu Red-Bull-Fußballchef Jürgen Klopp angeknackst ist?
Laut "Bild" gelte das Verhältnis zwischen Werner und der Trainer-Legende als "extrem abgekühlt". Zuletzt hätten beide "nur auf absoluter Sparflamme kommuniziert", heißt es in dem Bericht des Boulevard-Blatts weiter.
Als Indiz dafür werden die seltenen Besuche Klopps bei RB-Spielen in der abgelaufenen Bundesliga-Rückrunde gewertet.
Stand jetzt sei Werner bei RB Leipzig zwar noch im Amt. Er werde aber Mitte der kommenden Woche aus seinem Malaysia-Urlaub wieder nach Deutschland zurückkehren - und dann wohl über seine Entlassung unterrichtet, heißt es.
Ein Nachfolger soll bereits in den Startlöchern stehen: Martin Demichelis, seines Zeichens früherer Profi des FC Bayern und aktueller Coach des spanischen Erstliga-Absteigers RCD Mallorca.
Dem Argentinier liege ein RB-Angebot vor, das er annehmen wolle. Das berichteten "Radio Marca" und "La Ultima Hora". Laut "Sky" ist eine endgültige Entscheidung indes noch nicht getroffen worden.
Mehr dazu:
RB Leipzig: Hummels von Werner-Gerüchten "kalt erwischt"
"Ich war sehr überrascht, als ich davon gehört habe", bekannte Demichelis' früherer Teamkollege Mats Hummels im Rahmen der WM-Berichterstattung bei "MagentaTV" mit Blick auf das mögliche Trainer-Beben bei RB Leipzig.
Er habe Demichelis vor zwei Wochen noch auf Mallorca besucht, "und ihm zu seiner Vertragsverlängerung gratuliert. Das hat mich jetzt also richtig kalt erwischt", so der Rio-Weltmeister.
"Ich fand, dass RB unter Ole Werner eine gute Saison gespielt hat", sagte Hummels. "Er hat sie wieder zurück in die Champions League geführt. Es gab ein kleines Auf und Ab, im Großen und Ganzen war es aber eine positive Saison. Ich hatte nicht erwartet, dass es ein Thema ist, den Trainer zu tauschen."
Während die Verantwortlichen in Leipzig angeblich gerne mit Werner weitermachen würden, sollen die Entscheider im Red-Bull-Konzern den Trainerwechsel forcieren. Zu diesen zählt bekanntlich auch Jürgen Klopp.






























