Das hat gesessen! Atlético Madrid hat sich am Freitag mit einigen Social-Media-Posts öffentlich über den FC Barcelona lustig gemacht. Der Tiefschlag kommt nicht von ungefähr und hat mit den zahlreichen Transfermeldungen rund um Stürmer-Star Julián Álvarez zu tun. Auch Transfer-Insider Fabrizio bekam sein Fett weg.
Das Social-Media-Team von Atlético Madrid hat am Freitag mit einer Reihe von Posts für Aufsehen gesorgt und sich die breite Zustimmung von Tausenden Fans gesichert.
Insgesamt veröffentlichten die Madrilenen drei Bilder, auf denen die Barca-Stars Lamine Yamal, Pedri und Raphina zu sehen waren - alle drei im Atlético-Trikot. Unter jedem Bild stand das berühmte "Here We Go" von Transfer-Insider Fabrizio Romano, der mit diesem Spruch für gewöhnlich einen fixen Deal verkündet.
Im Fall von Julián Álvarez lag Romano aber offenbar so oft und so weit daneben, dass sich Atlético nun öffentlich zur Wehr setzt. Das Ganze mit einer gesunden Portion Humor.
Konzertkarten und Sonnenblumenkerne für Yamal
"HERE WE GO! Wir haben ein Fax mit unserem Angebot für den Spielertransfer geschickt: Vier Eintrittskarten für das morgige Bad-Bunny-Konzert, ein jährliches Abonnement für die 'ABC' und einen Sack Sonnenblumenkerne. Wir warten gespannt auf die Antwort, um unseren Ankündigungspost vorzubereiten", schrieben die Madrilenen zu dem Bild, auf dem Yamal in ihrem Trikot zu sehen ist.
Zu dem Post mit dem Pedri-Bild im Atlético-Trikot schrieben sie: "Für dieses zweite Angebot haben wir ein Problem. Die Karten für das Konzert morgen sind uns ausgegangen, also verbessern wir das Angebot auf sechs Karten für das Konzert am Sonntag."
Zum Bild von Palhina hieß es: "Wir werfen das Häuschen aus dem Fenster: Der Spieler kommt für eine Saison auf Leihbasis, im Gegenzug lassen wir Tom Ford und Smith ziehen, ohne Kaufoption. Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann." Die Namen Tom Ford und Smith hatte Präsident Enrique Cerezo vor wenigen Wochen aus unerklärlichen Gründen in einem Interview als Atlético-Spieler fallen lassen. Existieren tun sie nicht.
Angekündigt hatte Atlético die Posts vorab mit den Worten: "In ein paar Minuten werden wir eine Erklärung zu einer relevanten Angelegenheit veröffentlichen, die zahlreiche Fehlinformationen hervorruft."
"Es hat uns fünf Minuten gekostet, die Fake Posts zu kreieren"
Schon am Donnerstag hatte der Klub gegenüber der "AS" angedeutet, dass das Verhalten Barcas Konsequenzen haben würde. "Wir sind nach Monaten voller Lügen, Halb-Wahrheiten und fabrizierten News wie einem Hauskauf [von Álvarez] in Barcelona oder absurden Fragen an unsere Spieler müde", meinte ein Sprecher an den FC Barcelona und auch Romando gewandt, der in den letzten Wochen regelmäßig von abgegebenen und abgelehnten Barca-Angeboten für Álvarez berichtete.
Am Freitag teilten die Madrilenen abschließend mit: "Und denkt dran: Es hat uns fünf Minuten gekostet, die Fake Posts zu kreieren. Wir leben in einer Zeit, in der die Realität verfälscht werden kann. Glaubt nicht alles, was Ihr seht ... vor allem, wenn es mit Barca zu tun hat."






























