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"Eine Weile gebraucht, um in Schwung zu kommen"

Biathlon-Olympiasiegerin mit überraschendem Geständnis

Oceane Michelon hat einen beeindruckenden Biathlon-Winter hinter sich
Oceane Michelon hat einen beeindruckenden Biathlon-Winter hinter sich
Foto: © IMAGO/Haslin
13. April 2026, 15:53
sport.de
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In der abgelaufenen Saison hat Océane Michelon mit Nachdruck bewiesen, zur weltweiten Biathlon-Elite zu gehören. Frankreichs Olympiasiegerin richtet ihren Blick bereits auf die nächsten Winterspiele.

"Wir müssen darüber nachdenken. Dass sie in Frankreich stattfinden, verleiht ihnen noch mehr Bedeutung, und wir bekommen viel darüber erzählt", entgegnete Océane Michelon im Interview mit der Zeitung "Le Dauphiné" auf die Frage, welche Rolle die Winterspiele 2030 in ihrem Kopf schon spielen.

Mit einem Lächeln ergänzte die 24-Jährige: "Wir haben keine andere Wahl, als darüber nachzudenken. Es ist ein Meilenstein. Ein Ziel. Aber es gibt noch viel zu tun, vieles zu entdecken, was diese Olympischen Spiele sicherlich beeinflussen wird."

Michelon ist erst seit Januar 2024 überhaupt im Weltcup dabei, in der Zwischenzeit hat sie einen kometenhaften Aufstieg hingelegt, ist nicht nur zweimalige Olympiasiegerin, sondern auch Weltmeisterin. Je eine Silbermedaille räumte sie bei Olympia und der WM zudem ab.

"Dafür sind wir hier. Wir haben seit unserer Kindheit von den Spielen geträumt, davon, bei der Weltmeisterschaft anzutreten. Und es ist toll, das jetzt erleben und genießen zu können", schwärmte die Ausnahme-Biathletin.

Biathlon-Olympiasiegerin "brauchte, um in Schwung zu kommen"

Dass sie bei den Winterspielen, wo sie speziell bei ihrer Gold-Gala im Massenstart für Furore sorgte, so glänzen würde, hatte Michelon nicht erwartet. "Mir persönlich ging es darum, diese Erfahrung voll und ganz zu genießen, die Atmosphäre aufzusaugen", stellte sie klar.

Auch habe sie "eine Weile gebraucht, um in Schwung zu kommen", da sie in der ersten Woche nicht gelaufen sei. So habe sie immerhin die "Zeit gehabt, in die Atmosphäre einzutauchen".

Schon 2024/25 hatte Michelon ihr unglaubliches Talent angedeutet. Inklusive Weltmeisterschaft lief die Französin in 13 Einzelrennen in die Top 10, zwei Mal stand sie auf dem Treppchen, unter anderem im WM-Massenstart. Darüber hinaus etablierte sie sich auch in der Staffel.

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