In der Führungsetage des FC Bayern bahnt sich möglicherweise ein größeres Stühlerücken an.
Wie der "kicker" berichtet, ist es fraglich, ob Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund kurz- und mittelfristig weiter zusammenarbeiten.
Hintergrund: Das Verhältnis zwischen den beiden Entscheidern soll angespannt sein, die Differenzen häufen sich, schreibt das Fachmagazin. Es sei hinter den Kulissen von einer "Zwangsehe" die Rede, heißt es weiter.
Eberl soll stattdessen ein enges Verhältnis zu Scouting-Leiter Nils Schmadtke pflegen, dessen Vertrag dem Bericht zufolge inzwischen bis Sommer 2027 verlängert wurde.
Der früher Leipziger und Gladbacher Manager installierte zudem in den vergangenen Jahren mehrere weitere Vertraute, darunter Markus Weinzierl, den scheidenden sportlichen Leiter des Münchner Nachwuchsleistungszentrums, und Chefscout Christoph Kresse. In der Branche werde über ihre Nähe zu Eberls Berater Marc Kosicke geredet, so der "kicker".
Freund dagegen ist eng verbandelt mit Jochen Sauer, den er aus gemeinsamen Zeiten bei Red Bull Salzburg kennt. Der 53-Jährige verantwortet den Bereich Nachwuchsentwicklung beim FC Bayern.
Wegweisend in der Frage, ob es mit Eberl und/oder Freund weitergeht, soll die turnusmäßige Aufsichtsratssitzung Ende Mai werden.
FC Bayern: Max Eberl weiter unter Beobachtung
Während die Bosse mit Freunds Arbeit im Großen und Ganzen zufrieden sein sollen, wird Eberl angeblich nach wie vor kritisch gesehen.
Laut "kicker" werden dem 52-Jährigen intern weiter die (zu) teuren Vertragsverlängerungen der jüngeren Vergangenheit sowie sein vermeintlich zu lascher Umgang mit den Beratern der Profis vorgeworfen.
Auch auf der Verkaufsseite sollen die Macher des FC Bayern um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge bei Eberl noch Luft nach oben sehen.
Auf der Habenseite stehen unter anderem die Verpflichtungen von Trainer Vincent Kompany sowie Luis Diaz. Auch eine sportlich erfolgreiche Saison würde für Eberl sprechen.
Nicht um seine Zukunft beim FC Bayern bangen muss wohl CEO Jan-Christian Dreesen. Ihm winkt eine Vertragsverlängerung über Ende 2027 hinaus, heißt es in dem Bericht.

































