Nach seiner dramatischen Niederlage beim Frühjahrs-Klassiker Paris-Roubaix hat Radsport-Superstar Tadej Pogacar offengelassen, ob er auch in der Saison 2027 in der Hölle des Nordens an den Start gehen wird. Vorwerfen wollte sich der schier Unbezwingbare nach seinem zweiten Platz am Sonntag nichts.
Im zweiten Jahr in Folge hat Tadej Pogacar den Sieg bei Paris-Roubaix knapp verpasst. Wie schon in der Saison 2025, wurde der slowenische Überfahrer auch am Sonntag "nur" Zweiter. Im Velodrom hatte Wout van Aert letztlich die etwas besseren Sprint-Beine und noch mehr im Tank.
Dass er während des Rennens mehrfach von Defekten ausgebremst wurde und Körner investieren musste, um wieder nach vorne zu kommen, konnte und wollte Pogacar nicht als Entschuldigung gelten lassen.
Tadej Pogacar "bereut nichts"
"Wenn man einen Defekt hat, verschwendet man immer ein bisschen Energie. So ist es einfach", sagte er nach dem Rennen gelassen. "Ich bereue nichts. So läuft dieses Rennen nun mal", ergänzte der beste Fahrer der Gegenwart.
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Natürlich habe es Dinge gegeben, die er hätte anders machen können. "Die gibt es immer." Direkt nach dem Rennen habe er aber das Gefühl, dass er sein Bestes gegeben habe. "Vielleicht sehen wir morgen, wenn sich der Staub gelegt hat und wir analysiert haben, was ich hätte besser machen können. Ich denke aber, dass ich mich in so einem chaotischen Rennen ziemlich gut geschlagen habe. Ich habe alles gegeben und bereue nichts", so der Zweitplatzierte.
Klar ist, dass Pogacar das legendäre Rennen im Norden Frankreichs auch endlich gerne "abhaken" würde. Paris-Roubaix ist der einzige der großen Klassiker, der ihm in seiner Sammlung noch fehlt. Ob er 2027 den nächsten Anlauf wagen wird, weiß er aber noch nicht.
"Ich denke, dass ich wiederkommen werde, aber vielleicht nicht nächstes Jahr. Aber ich hoffe, dass ich in meiner Karriere noch einige Jahre habe. Ich werde versuchen, zurückzukommen und es noch einmal zu versuchen", sagte Pogacar.










