Nachdem Fortuna Düsseldorf dem Tabellenkeller in Liga zwei zwischenzeitlich entflohen war, ist die Abstiegsangst am Rhein spätestens seit der bitteren 1:2-Heimniederlage gegen Holstein Kiel am Freitagabend zurückgekehrt. Sportvorstand Sven Mislintat hat die Zukunft von Trainer Markus Anfang für den Saisonendspurt anschließend offen gelassen.
Der ehemalige Sportchef des VfB Stuttgart betonte, er sei kein Freund von Statements, die ihm so ausgelegt werden könnten, dass der Chefcoach bereits in der kommenden Woche nicht mehr an der Seitenlinie steht, fügte nachdem Spiel am "Sky"-Mikrofon allerdings auch hinzu: "Aber es ist einfach ganz wichtig, dass wir jeden Stein umdrehen."
Erst im Oktober hatte Anfang die Nachfolge von Daniel Thioune bei dem Zweitligisten übernommen, der sich nach schwierigen ersten Wochen für den ehemaligen Übungsleiter des 1. FC Kaiserslautern und Werder Bremen im Tabellenmittelfeld des Unterhauses etablierte. Doch nach vier Niederlage in Folge steckt die Fortuna nun wieder mitten im Tabellenkeller.
Fortuna Düsseldorf in "einer "ganz schwierigen Situation"
Mislintat, der seit Dezember 2025 im Amt ist, sprach gegenüber dem Pay-TV-Sender von einer "ganz schwierigen Situation". Der Tabellen-13. müsse "aufpassen, dass wir nicht in Abläufe kommen, die wir nicht mehr korrigieren können", sagte er. Es gebe aber "gute Gründe" dafür, dass er Anfang zuletzt das Vertrauen ausgesprochen habe und "dass das auch so bleiben kann".

Für die sportliche Führung der Düsseldorfer, gehe es nun um die Fragen: "Wie reagieren wir darauf, wie geht jeder mit dem Druck um? Was sind die Impulse, die wir brauchen? Und dann ist es unsere Pflicht, das einmal ergebnisoffen zu diskutieren". Dem 53-Jähigen zufolge gebe es "keinerlei Tendenz", ob man mit dem gebürtigen Kölner die Spielzeit beenden werde.
Die Fortuna steht vor wegweisenden Wochen, trifft nach dem Gastspiel bei den ebenfalls abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg im nicht minder wichtigen Heimspiel auf Dynamo Dresden.





























